25. Januar 20222

Statement zu den Beschlüssen des Bayerischen Ministerrats am 25. Januar 2022

Statement von Markus Anselment, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, zu den heutigen Beschlüssen des Bayerischen Ministerrats:
„Die Omikron-Welle ist in der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft angekommen. Viele Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen müssen auf Beschäftigte in Isolation, Quarantäne oder aufgrund von Kinderbetreuung verzichten. Noch können die Ausfälle zum überwiegenden Teil aufgefangen werden, doch lassen die weiterhin rasant steigenden Inzidenzen eine weitere Verschärfung der Situation vermuten.
Positiv an den heutigen Beschlüssen des Bayerischen Ministerrates ist, dass der regionale Einzelhandel mit der offiziellen Aufhebung der Zugangsbeschränkung 2G für Ladengeschäfte nun mehr Planungssicherheit hat. Ebenfalls für eine klare Perspektive sorgt, dass Prüfungen, Meisterkurse und der gesamte Fahrschulbereich künftig nach 3G zugänglich sind und die Regelung zum regionalen Hotspot-Lockdown bis einschließlich 9. Februar ausgesetzt bleibt. Dies ist gerade für Bayerisch-Schwaben wichtig, denn in der Region hat bereits ein Landkreis die Sieben-Tages-Inzidenz von 1.000 überschritten, vier weitere Landkreise und kreisfreie Städte stehen unmittelbar davor.
Sowohl die Wirtschaftshilfen als auch das Kurzarbeitergeld wurden vom Bund bis Ende März verlängert. Damit die Unternehmen in dieser schwierigen Situation besser planen können, ist aus unserer Sicht eine zeitnahe Entscheidung über die Fortführung und künftige Ausgestaltung dieses Instrumentariums notwendig, das in den letzten beiden Jahren eine Vielzahl coronabedingter Insolvenzen und Kündigungen verhindern konnte.“