Standortpolitik
Innovationen und Unternehmertum fördern
Die Aufnahme des Schulfaches Wirtschaft in die Stundenpläne der Sekundarstufen I und II kann zu einem besseren Verständnis wirtschaftlicher Aktivitäten und des Unternehmertums führen.
Um das Unternehmertum generell in Schleswig-Holstein zu stärken, sind weitere Verbesserungen des Gründungsklimas im Land notwendig. Hinzu kommt die Erleichterung der Nachfolge von Unternehmen durch den Abbau von hemmenden bürokratischen und steuerlichen Regelungen. Nur so können etablierte Unternehmen weiterhin am Markt tätig sein.
Wir brauchen ein öffentliches Engagement, um das zuweilen unangemessen und unzutreffend schlechte Bild, das vom Beruf des Unternehmers gezeichnet wird, so zu korrigieren, dass es der Realität entspricht. Auch die Diversität in der Wirtschaft sollte zukünftig gefördert werden: mit der erforderlichen flächendeckenden Infrastruktur für Familie und Beruf, aber auch durch die notwendige Flexibilisierung der weiteren Rahmenbedingungen. Flexible Arbeitszeiten und -orte sind hier ein wichtiges Vehikel, aber auch Wachstums- und Führungsthemen brauchen Räume und Vorbilder. Mentorenprogramme, Netzwerke und gezielte Förderung (beispielsweise durch Aufsetzen eines Fonds für weibliche Gründer) sollten langfristig etabliert werden.
Forderungen
- Flächendeckende Aufnahme des Schulfaches Wirtschaft in die Stundenpläne der Sekundarstufen I und II
- Weitere Verbesserung des Gründungsklimas im Land
- Öffentliches Engagement auch aus der
- Landesregierung, um Unternehmerbild in ein realistisches Bild zu rücken
- Diversität in der Wirtschaft und bei den Gründungen fördern
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter “Mittelstand und Unternehmensfinanzierung” der wirtschaftspolitischen Positionen.