Standortpolitik
Ausbildung und Fachkräfte
Die dringend notwendige Fachkräftesicherung kann nicht ohne eine starke Duale Ausbildung gelingen. Voraussetzung dafür ist, dass weniger Jugendliche ohne einen Schulabschluss die allgemeinbildenden Schulen verlassen. Ausbildungsreife Jugendliche sind die Grundlage für erfolgreiche Berufsbiographien.
Es gilt, Jugendlichen praxisnahe Orientierung zu geben und das System der beruflichen Bildung attraktiver zu gestalten. Die Stärkung der MINT-Fächer und die Vermittlung digitaler Kompetenzen müssen für alle sichergestellt werden. Lebensbegleitendes Lernen ist angesichts sich schnell wandelnder Arbeitswelten erheblich zu fördern. Aus- und Weiterbildungsangebote müssen auf Zugewanderte eingestellt werden.
Forderungen
- Eine höhere Anzahl von Jugendlichen, die mit Schulabschluss und ausbildungsreif die Schule verlassen
- Aus- und Weiterbildung stärken
- Digitale Kompetenzen und MINT-Fächer für neue Arbeitswelten fördern
- Mehr Berufsorientierung durch größere Praxisnähe und mehr Verbindlichkeit in der Berufsorientierung
- Ausbildungs- und Arbeitsmarkt auf Zugewanderte einstellen und eine Beschleunigung und Digitalisierung des Verfahrens für Aufenthaltsgenehmigungen
- Lebensbegleitendes Lernen fördern
- Aktivierung Stiller Reserven durch Wiedereinstiegshilfen (Kinder- und Pflegebetreuung)
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter “Bildung und Fachkräfte” der wirtschaftspolitischen Positionen.