30. März 2026
Pressemitteilung des Förderkreis Feste Unterelbequerung e. V.: Region fordert mit Petition mehr Tempo für A 20 und Elbtunnel
Die Planungsschritte für das wichtigste Infrastrukturprojekt Norddeutschlands, die Küstenautobahn A 20 inklusive der festen Elbequerung, schreiten voran. Doch während die rechtlichen Hürden fallen, lässt der Baustart weiter auf sich warten. Um den Fokus der Politik in Kiel, Hannover und Berlin stärker auf die Umsetzung zu lenken, haben der Förderkreis Feste Unterelbequerung und der Förderverein pro A 20 nun eine gemeinsame Online-Petition gestartet.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Glückstadt unterstrichen Vertreter der Wirtschaft und lokale Akteure die Dringlichkeit des Vorhabens. "Die A 20 ist kein reines Asphaltprojekt, sondern die Lebensader für die künftige Entwicklung unserer gesamten Region", sagt Martin Bockler, stellv. Vorsitzender des Förderkreises Feste Unterelbquerung. Nur durch den 5,7 Kilometer langen Elbtunnel zwischen Drochtersen und Glückstadt könne das Nadelöhr Hamburg dauerhaft entlastet und die Anbindung der Häfen sowie der Industrie zukunftssicher gemacht werden.
Planungsstand weit fortgeschritten – Baustart jetzt forcieren
Zuletzt gab es wichtige Meilensteine: Das Bundesverwaltungsgericht hat Klagen abgewiesen, und für zentrale Abschnitte wie das Kehdinger Kreuz sowie den schleswig-holsteinischen Abschnitt bei Glückstadt liegen die Planfeststellungsbeschlüsse vor. Dennoch fehlt der erste Spatenstich auf niedersächsischem Boden weiterhin.
"Wir erleben derzeit ein politisches Deutschlandtempo, das diesen Namen beim Thema A 20 noch nicht verdient hat", so Bockler. Die Petition auf der Plattform change.org soll nun als deutliches Signal dienen, dass die Menschen und Unternehmen vor Ort nach Jahrzehnten der Planung Taten sehen wollen.
Über die Petition: “Unsere Lebensader in die Zukunft”
Die Initiatoren betonen die Vielschichtigkeit des Projekts, die über eine reine Entlastung des Hamburger Elbtunnels hinausgeht. "Wir brauchen diese wetterunabhängige Verbindung, um unsere Wirtschaft zu stärken. Von den LNG-Terminals über die Häfen an der Elbe und Weser bis hin nach Nordosteuropa profitieren alle von diesem Lückenschluss", so Bockler.
Zudem sei der Tunnel ein entscheidender Faktor für die Energiewende: "Der Ausbau der Windkraft und der Netze benötigt leistungsfähige Transportwege, die der Tunnel künftig bietet." Auch für die Lebensqualität in der Region sei das Projekt essenziell, da weniger Durchgangsverkehr in den Orten direkt zu weniger Lärm und Emissionen führe. "Wenn nichts passiert, bremsen wir Wirtschaft, Tourismus und die Energiewende aus. Mit der Petition fordern wir jetzt die nötige Planungssicherheit und Finanzierung ein", erklärt Bockler abschließend.
Unterstützer können die Petition unter www.change.org/A20-Elbtunnel zeichnen.
Zudem sei der Tunnel ein entscheidender Faktor für die Energiewende: "Der Ausbau der Windkraft und der Netze benötigt leistungsfähige Transportwege, die der Tunnel künftig bietet." Auch für die Lebensqualität in der Region sei das Projekt essenziell, da weniger Durchgangsverkehr in den Orten direkt zu weniger Lärm und Emissionen führe. "Wenn nichts passiert, bremsen wir Wirtschaft, Tourismus und die Energiewende aus. Mit der Petition fordern wir jetzt die nötige Planungssicherheit und Finanzierung ein", erklärt Bockler abschließend.
Unterstützer können die Petition unter www.change.org/A20-Elbtunnel zeichnen.
Fragen bitte an:
Förderkreis Feste Unterelbequerung e. V.
Dr. Paul Raab, Schriftführer
Kaltenweide 6, 25335 Elmshorn
Tel. 04121 4877-32, paul.raab@kiel.ihk.de
Dr. Paul Raab, Schriftführer
Kaltenweide 6, 25335 Elmshorn
Tel. 04121 4877-32, paul.raab@kiel.ihk.de
Im Foto Martin Bockler.
Fotonachweise: Förderkreis Feste Unterelbequerung
Medieninformation der IHK zu Kiel vom 30. März 2026