IHK begrüßt Planfest­stellungs­beschluss für A 20-Abschnitt 7

Die IHK Schleswig-Holstein begrüßt den heute bekanntgegebenen Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 7 der A 20 (A 23 bis Glückstadt). Damit ist ein weiteres Teilstück genehmigt, das die Vision einer festen Verbindung zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen westlich von Hamburg zur Realität werden lässt.
"Was vor gut einem Jahr noch undenkbar schien, nimmt jetzt konkrete Formen an: Die Trasse der A 20 wird Stück für Stück zusammengepuzzelt", erklärt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein. "Mit dem nun vorliegenden Baurecht für den Abschnitt 7 haben wir ein entscheidendes Verbindungsteil in der Hand. Das Herzstück der Nord-Süd-Achse, der neue Elbtunnel, bekommt damit auf schleswig-holsteinischer Seite endlich sein festes Fundament." ´

Der Blick geht auch über die Elbe

Während beim Abschnitt 6 auf niedersächsischer Seite sowie beim Abschnitt 3 bei Bad Segeberg wichtige Meilensteine erreicht wurden, mahnt die IHK an, das Gesamtprojekt nicht aus den Augen zu verlieren. Damit die neue Infrastruktur ihre volle Wirkung für die Wirtschaft entfalten kann, muss das Tempo auf beiden der Seite der Elbe hochgehalten werden. “Die Freude über den Fortschritt im Norden ist groß, aber wir betonen klar: Eine Autobahn und ein Tunnel funktionieren als europäische Verkehrsachse nur, wenn die Zu- und Abfahrten auf beiden Seiten der Elbe zeitgleich fertiggestellt werden.”

Ein Signal der Handlungsfähigkeit und Verlässlichkeit

Dass nach den langwierigen Planänderungsverfahren nun Rechtssicherheit herrscht, ist für die regionale Wirtschaft ein wichtiges Signal. Es beweist, dass strategische Großprojekte in Deutschland trotz komplexer Rahmenbedingungen realisierbar sind. In diesem Kontext nimmt die IHK Schleswig-Holstein die Bundespolitik beim Wort: "Wir setzen auf die Zusagen aus Berlin, dass alles, was Baurecht hat, auch zügig gebaut wird. Dies muss nun ohne Verzögerung für diesen Abschnitt und den Elbtunnel gelten", fordert der IHK-Präsident. Sollten bei der weiteren Umsetzung Unklarheiten auftreten, plädiert die IHK für einen lösungsorientierten Dialog auf Augenhöhe – nach dem Vorbild der konstruktiven Gespräche rund um Bad Segeberg.
Medieninformation der IHK Schleswig-Holstein vom 2. Februar 2026