Schülerpraktika (Mai 2017)

Direkter Draht zum Nachwuchs

Der Praktikant kann der spätere Azubi und anschließend die Nachwuchs-Fachkraft sein. Damit beide Seiten profitieren, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Im Folgenden ist das Wichtigste in Kürze zusammengefasst.

Praktika vorbereiten

Dauer und Ziel des Praktikums sollten ebenso vereinbart werden wie Erwartungen des Praktikanten und relevante Vorerfahrungen. Klar definiert müssen auch die Anforderungen des Betriebs sein. Zudem sollten Betriebe einen Betreuer festlegen und einen Arbeitsplan aufstellen. 

Erster Tag des Praktikums

Der Praktikumsverantwortliche sollte den Praktikanten willkommen heißen, mit ihm einen Betriebsrundgang machen, die Mitarbeiter vorstellen und den Arbeitsplatz/Spind inklusive Betriebsangeboten, etwa eine Kantine, vorstellen. Dazu gehört auch, alle notwendigen Sicherheits- und Gesundheitsunterweisungen durchzuführen und zu dokumentieren.

Während des Praktikums

Der Ablaufplan sollte eingehalten werden und der Praktikant Hilfe beim Erstellen des Praktikumsberichts bekommen. Darüber hinaus sollte er regelmäßig die Chance haben, vertiefende Fragen zu stellen.

Letzter Praktikumstag

Im Abschlussgespräch stellen sich folgende Fragen: Wurden die gegenseitigen Erwartungen erfüllt? Was ist gut gelaufen? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Die Rückmeldung des Praktikanten kann helfen, das Praktikumsangebot im Betrieb zu verbessern. Die Zeit im Unternehmen soll dem Jugendlichen eine positive und wertschätzende Erfahrung mit der Arbeitswelt bieten und eine gute Basis für spätere Berufsperspektiven sein.

Nach dem Praktikum

Wenn der Betrieb den Jugendlichen als Auszubildenden gewinnen möchte, macht er ihm ein entsprechendes Angebot. Bei einer längeren Zeitspanne zwischen Praktikum und Schulabschluss können beide Seiten beispielsweise durch einen Schülerjob oder eine Einladung zu Betriebsveranstaltungen in Kontakt bleiben.
Veröffentlicht am 5. Mai 2017