Wiedemann GmbH – 05/2026

Stanzen, schweißen, biegen

Zwischen klassischem Handwerk und moderner Fertigungstechnik: In der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker im Bereich Feinblechbau verarbeiten die Azubis der Wiedemann GmbH verschiedene Metalle und stellen daraus präzise Bauteile und Baugruppen her, die später in Maschinen, Anlagen oder anderen technischen Systemen verwendet werden. Dabei kommt es wirklich auf Genauigkeit an – kleine Abweichungen können schon dafür sorgen, dass ein Teil nicht richtig funktioniert.
In der Ausbildung lernen die Auszubildenden, technische Zeichnungen zu lesen und umzusetzen. Danach geht’s in die Praxis: Bleche schneiden, kanten, bohren oder schweißen gehören zum Alltag. Sie arbeiten sowohl mit klassischen Werkzeugen als auch mit modernen CNC-Maschinen, die viele Arbeitsschritte automatisieren.
Neben der handwerklichen Arbeit ist auch technisches Verständnis wichtig – zum Beispiel beim Einrichten von Maschinen, Planen von Arbeitsabläufen oder Kontrollieren der Qualität der gefertigten Teile. Typische Tätigkeiten sind:
  • Stanzen und Entgraten von Blechteilen
  • Schweißen und Montieren von Baugruppen
  • Biegen, Kanten und Walzen von Blechen
  • Arbeiten mit Lasertechnik und Prüfen von Materialien
Mit der Zeit bekommt man ein gutes Gefühl für die Materialien und weiß genau, wie man sie am besten bearbeitet.
Über die Wiedemann GmbH
Die Wiedemann GmbH ist auf die Verarbeitung von Edelstahl spezialisiert. Wir stellen Produkte für die Entwässerungstechnik, den Türenbau und individuelle Sonderkonstruktionen her. Besonders spannend finden wir Azubis, dass hier handwerkliche Fertigung und moderne Produktionstechnik zusammenkommen. Man bekommt somit schon in der Ausbildung einen sehr praxisnahen Einblick in unterschiedliche Bereiche des Berufs. So sagt Nele, Auszubildende der Wiedemann GmbH im ersten Lehrjahr: „Man erhält einen Einblick in alle Abteilungen, die das Produkt in der Fertigung durchläuft. Das ist toll, weil man am Ende jeden Handgriff kennt, der zur Fertigstellung notwendig ist.“
Das ist toll an dem Beruf:
Als Konstruktionsmechaniker braucht man Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und natürlich handwerkliches Geschick. Kein Tag ist wie der andere, weil sich die Werkstücke und Aufgaben ständig unterscheiden. Besonders motivierend kann es sein, individuelle Lösungen zu entwickeln und eigene Ideen einbringen zu können.
Wer sich für Metall, Maschinen und präzises Arbeiten interessiert, findet in diesem Beruf ein spannendes und vielseitiges Feld mit guten Zukunftsperspektiven – zum Beispiel in der Industrie, im Maschinenbau oder im Fahrzeugbau.
Zukunftspläne
Nach der Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden – zum Beispiel als Industriemeister Metall, staatlich geprüfter Techniker oder Technischer Fachwirt. Außerdem kann man sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, etwa Schweißtechnik, CNC-Technik, Qualitätssicherung, Prüftechnik oder CAD-Konstruktion. So meint Collin, Auszubildender im dritten Lehrjahr: „Ich kann mir gut vorstellen, mich nach meiner Ausbildung auf die Schweißtechnik zu spezialisieren – das Schweißen macht mir viel Spaß und interessiert mich sehr.“
Noch Fragen? Alles rund um Ausbildung, Weiterbildung und der Kampagne findest du auf der Infoseite.

Veröffentlicht Mai 2026