Impfen im Unternehmen

Ab dem 7. Juni 2021 werden Betriebsärzte in die Impfstrategie eingebunden. Unternehmen, die sich für eine aktive Beteiligung in der Impfstrategie interessieren, können sich auf der nachfolgenden Seite erste Informationen sichern, die laufend aktualisiert werden.
Grundlage ist die aktuelle Coronavirus-Impfverordnung des Bundes.

Impfen ohne Priorisierung in Arztpraxen und Impfzentren

Die Impfpriorisierung für alle Impfstoffe wird ab dem 7. Juni 2021 aufgehoben. Damit können sich Beschäftigte in Eigenregie und ohne Bescheinigung impfen lassen.
Hinweis: Die Impfzentren in Baden-Württemberg wurden am 30. September geschlossen. Die Corona-Impfungen gehen in den Regelbetrieb bei den niedergelassenen Ärzten über.

Impfen ohne Priorisierung durch einen Betriebsarzt

Auf www.wirtschaftimpftgegencorona.de haben die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft eine zentrale Informationesmöglichkeit geschaffen:
  1. Hinweise zum Impfmanagement und Informationsmaterialien
  2. Zugelassene Impfstoffe, Bestellprozess und Lieferung
  3. Unterlagen zur Aufklärung über Vorteile und Risiken
  4. Impfquotenmonitoring, Meldeprozess und Dokumentation
Beachten Sie: Für einen Impfstart am 7. Juni muss die Bestellung des Impfstoffes durch den Betriebsarzt bis zum 21. Mai 2021, 12:00 Uhr erfolgt sein. Danach sind wöchentliche Bestellungen möglich. Details entnehmen Sie bitte der entsprechenden Handreichung.
Ergänzend beantwortet das entsprechende FAQ des Sozialministeriums BW die häufigsten Fragen.

Rahmenbedingungen betriebliches Impfen im Impfzentrum (IZ)

Vor allem KMUs, die die Infrastruktur um eine betriebliche Impfung herum nicht stemmen können, können mit ihrem Betriebsarzt die Infrastruktur der Impfzentren nutzen. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.
  • Die Infrastruktur des IZ nutzen können Betriebsärzte, die von einem Betrieb zur Impfung der Mitarbeiter beauftragt sind, und die hierfür Impfstoff bestellt haben; ebenso impfen können von einem Betriebsarzt hierzu wiederum beauftragte Ärzte, sofern der Betriebsarzt die me-dizinische Verantwortung trägt und greifbar ist.
  • Betriebsärzte, die keinen Impfstoff mitbringen, können nicht am betrieblichen Impfen im IZ teilnehmen. Der Betriebsarzt ist verantwortlich für den Impfstoff und das entsprechende Zubehör, die Terminkoordination zu Erst- und Zweitimpfung mit dem IZ, sowie nicht-ärztliches medizinisches Fachpersonal und notwenige IT-Ausstattung.
  • Nicht vom betrieblichen Impfen in IZ umfasst ist die Einrichtung von Impf-Slots im regulären Betrieb des IZ für Unternehmen.

COVID-19-Impfangebot für Unternehmen im Landkreis Rottweil

Der Landkreis mit seinen Impfstützpunkten unterstützt Unternehmen und Betriebe bei der Umsetzung eines Impfangebots für deren Beschäftigte.
Interessierte Firmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerne eine Impfung anbieten möchten, können sich ab sofort per E-Mail an: Firmenimpfen(at)landkreis-rottweil.de zur weiteren Abstimmung wenden. Hierbei sollte insbesondere mitgeteilt werden, wie viele Personen geimpft werden sollen, damit eine passende Impfmöglichkeit abgestimmt werden kann.