Medieninformation vom 9. Juni 2021

Erfolgreiche Küchenmeister: Dreieinhalb Monate harte Weiterbildung

Mehr als drei Monate harte Arbeit liegen hinter ihnen, nun verlassen sie den renommierten Villinger Kurs mit dem Meisterbrief in der Hand: acht Küchenmeister und eine Küchenmeisterin haben die Prüfung bestanden und erfolgreich den IHK-Lehrgang absolviert.
Man nehme Stubenküken und Spargel, Ochsenschwanz und Morcheln, Flusskrebse und Felchen, Milchlammkeule, Artischocken und Erdbeeren, Rhabarber und weiße Kuvertüre – und lasse der Kreativität der zehn Prüflinge freien Lauf. Heraus kommen Fünf-Gänge-Menüs, die verschiedener nicht sein können, aber alle auf ihre eigene Art überraschen.
An dem Prüfungstag waren die Köche bereits einige Stunden beschäftigt, um aus dem ihnen zur Verfügung gestellten Warenkorb ein „Meister-Menü“ zu kreieren. Dabei kam es neben dem eigentlichen Kochen an diesem Tag auch noch auf die komplette Organisation und Vorbereitung in der Küche, die richtige Lagerung und der gewissenh afte Einsatz der Lebensmittel sowie das Einhalten von Hygienevorschriften an.
Aber nicht nur das: Über die dreieinhalb Monate hinweg hatten die Prüflinge ein umfangreiches Arbeitsfeld kennengelernt, welches bei der Entscheidung, ob der Meisterbrief ausgehändigt wird, ebenfalls eine gewichtige Rolle spielt. Sei es das Einkaufen und Disponieren von Produkten, die Instandhaltung von Geräten, das Erstellen von Marketingkonzepten, die Beratung von Gästen, die Führung der Mitarbeiter im reibungslosen Betriebsablauf sowie der Ausbildungsbereich. Bei der Prüfung spielt also weit mehr eine Rolle als das, was letztendlich auf den Tellern präsentiert wird.
Bei den Glückwünschen von den fiel die enorme Anspannung schnell ab – die dreieinhalb Monate Weiterbildung hatten sich für die zukünftigen Küchenmeister und die Küchenmeisterin definitiv gelohnt.