Investitionen

Die Investitionsabsichten der Unternehmen gehen im Vergleich zum Jahresbeginn in allen Wirtschaftsbereichen zurück. Aktuell rechnen 20 Prozent der Betriebe mit steigenden, 36 Prozent mit gleichbleibenden und 21 Prozent mit sinkenden Investitionsausgaben in den nächsten 12 Monaten. 23 Prozent der Unternehmen geben an, keine Investitionen zu tätigen. Der Investitionssaldo liegt damit per saldo mit einem Punkt im negativen Bereich, was einem Rückgang von zwei Prozentpunkten seit Januar entspricht.
Mit Blick in die einzelnen Sektoren zeigt sich, dass der Investitionssaldo aktuell nur noch bei den Dienstleistern positiv ist. Hier geht der Wert nur um einem Prozentpunkt zurück, von +6 auf +5 Punkte. In der Industrie zeigt sich zu Jahresbeginn noch ein Aufwärtstrend bei den Investitionsplanungen. Dieser Trend wird im Frühsommer jäh gestoppt: der Wert sinkt von +3 Punkten im Januar auf -12 Punkte. Bei den Händlern zeigt sich ein weiterer Investitionsrückgang. Der Wert liegt aktuell bei -23 Punkten, im Vergleich zu -18 Punkten im Januar.
Wenn investiert wird, dann bleibt der Ersatzbedarf mit 64 Prozent das vorherrschende Investitionsmotiv (Mehrfachnennungen möglich). Knapp die Hälfte der Betriebe plant Investitionen in Digitalisierungsprozesse und drei von zehn investierenden Unternehmen möchten ihre Innovationsprojekte ankurbeln. Mit 20 Prozent liegen Umweltschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen auf Platz 4 der meistgenannten Investitionsmotive. Genauso viele Unternehmen planen zu expandieren und ihre Kapazitäten zu erweitern.