Investitionen

Die Investitionsabsichten der Unternehmen legen im Vergleich zum Herbst in nahezu allen Wirtschaftsbereichen zu. Aktuell rechnen 19 Prozent der Betriebe mit steigenden, 42 Prozent mit gleichbleibenden und 18 Prozent mit sinkenden Investitionsausgaben in den nächsten 12 Monaten. Rund jedes fünfte Unternehmen gibt an, keine Investitionen zu tätigen. Der Investitionssaldo liegt damit per saldo mit einem Punkt im positiven Bereich, was einem Zuwachs von sechs Prozentpunkten seit Oktober entspricht.
Mit Blick in die einzelnen Sektoren zeigt sich, dass der Investitionssaldo aktuell in der Industrie und bei den Dienstleistern wieder positiv ist. Die Industrie zeigte sich im Herbst sehr zurückhaltend, der Saldo lag mit -10 Punkten im negativen Bereich. Zum Jahresbeginn zeigt sich ein deutlicher Anstieg um 13 Punkte auf aktuell +3 Punkte. Bei den Dienstleistern steigt der Investitionssaldo um sechs Punkte auf aktuell +6 Punkte. Bei den Händlern zeigt sich hingegen ein weiterer Investitionsrückgang. Der Wert liegt aktuell bei -18 Punkten, im Vergleich zu -15 Punkten im Oktober.
Wenn investiert wird, dann bleibt der Ersatzbedarf mit 63 Prozent das vorherrschende Investitionsmotiv (Mehrfachnennungen möglich). Knapp die Hälfte der Betriebe plant Investitionen in Digitalisierungsprozesse und rund jedes dritte investierende Unternehmen möchte seine Innovationsprojekte ankurbeln. Mit 20 Prozent liegen Umweltschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen auf Platz 4 der meistgenannten Investitionsmotive. 19 Prozent der Unternehmen planen zu expandieren und ihre Kapazitäten zu erweitern.