IHK-Potenzialstudie Binnenhäfen Ludwigshafen und Mannheim

Rhein und Neckar sind weit mehr als Flüsse – gemeinsam mit den Häfen Mannheim und Ludwigshafen bieten sie unserer Region einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Mit Rhein und Neckar sowie den leistungsstarken Binnenhäfen Mannheim und Ludwigshafen verfügt unsere Region über einen hervorragenden Anschluss an die Wasserstraßen. Diesen Vorteil gilt es zu nutzen und auszubauen. Vor diesem Hintergrund haben die IHK Rhein-Neckar und die IHK Pfalz eine Potenzialstudie erarbeiten lassen.
Ludwigshafen und Mannheim bilden mit einem wasserseitigen Umschlag von 11,3 Millionen Tonnen (2024) den zweitgrößten Binnenhafenstandort Deutschlands und sind ein zentraler Wettbewerbsvorteil für die Metropolregion Rhein-Neckar. Die Verkehrsprognose 2040 erwartet zwar ein Wachstum beim Umschlag in den beiden Häfen, strukturell verschieben sich aber die Schwerpunkte: Rückläufige fossile Energieträger werden durch neue Segmente wie Containerverkehr, Kreislaufwirtschaft, alternative Energieträger (z. B. Ammoniak) und CO₂-Transport kompensiert. Die Realisierung dieser Potenziale setzt allerdings geeignete politische Rahmenbedingungen voraus.
Zugleich bestehen erhebliche Engpässe – bei der Fahrrinne am Mittelrhein, im Straßen- und Schienennetz sowie bei verfügbaren Hafenflächen. Besonders innenstadtnahe Flächen in Mannheim sind durch konkurrierende Nutzungsinteressen gefährdet; ihre Sicherung für hafenaffine Zwecke ist strategisch essenziell.
Handlungsbedarf besteht daher vor allem auf drei Ebenen:
  • Infrastrukturausbau
  • Flächensicherung
  • aktive Erschließung neuer Märkte
Nur wenn diese Felder konsequent zusammengedacht werden, können die Häfen ihre Rolle als industrielle und logistische Schlüsselstandorte langfristig behaupten.
Die Ergebnisse des Gutachtens sowie die Abschlusspräsentation stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zur Verfügung.