IHK-Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung

Das IHK-Netzwerk

Ziel unseres Netzwerks ist es, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen sichtbar zu machen sowie den Austausch zum Thema Gesellschaftliche Verantwortung in der Rhein-Neckar-Region zu fördern. In unserem Netzwerk treffen wir uns mehrmals im Jahr zum Austausch. Wir beschäftigen uns vorrangig mit den Corporate Social Responsibility (CSR)-Themenfeldern Unternehmensführung, Soziales, Umwelt und Gesellschaftliche Wirkung.

Mitglieder des IHK-Netzwerks

Zu unseren Mitgliedern zählen Unternehmensvertreter aus allen Branchen und von allen Positionen – vom Geschäftsführer bis zum CSR-Beauftragten. Auch Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft haben sich uns angeschlossen. Melden Sie sich als IHK-Mitglied direkt kostenfrei an.

Die nächsten Termine

Termin Ort Thema/Unternehmen
Herbst 2026 offen offen

Das passiert im IHK-Netzwerk

Wir treffen uns sowohl in Präsenz als auch virtuell. Darüber hinaus erhalten Sie als Netzwerkmitglied via E-Mail-Newsletter relevante Informationen zum Themenblock Gesellschaftliche Verantwortung bzw. CSR.

Rückblick Netzwerktreffen am 7. Mai 2026

Was haben die Inner Development Goals und Neurodiversität mit Gesellschaftlicher Verantwortung zu tun? Darüber tauschten sich die Teilnehmer des CSR-Netzwerktreffens am 7. Mai 2026 bei IKEA in Mannheim-Sandhofen aus.
Seit 2015 bilden die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen den globalen Rahmen für Nachhaltigkeit. Als Ergänzung zu diesen äußeren Zielen entstand in Schweden die Non Profit Initiative Inner Development Goals (IDG). Die IDGs sind ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzmodell, das beschreibt, welche inneren Fähigkeiten Menschen benötigen, um diese sozialen und organisatorischen Veränderungen wirksam umzusetzen: zum Beispiel Selbstwahrnehmung, Empathie, Perspektivwechsel und kreatives Handeln. Präsentiert wurden die IDGs von Thomas Numrich, Business Leader und IKEA Foundation Ambassador.
Vorgestellt wurde beim Treffen zusätzlich ein Beispiel, das den Zusammenhang zwischen IDGs und Neurodiversität sehr sichtbar macht: die "Stille Stunde", eine Maßnahme aus dem Bereich Neurodiversität – also der Vielfalt menschlicher neurologischer Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen. Menschen mit sensorischer Sensibilität erleben Einkaufs- und Arbeitsumgebungen häufig als überfordernd. Mit der "Stillen Stunde" schafft IKEA einen Safe Space; einen Raum, der Reizarmut ermöglicht, Barrieren reduziert und Teilhabe stärkt. So werden beispielsweise die Lichter gedimmt, Geräusche auf ein Minimum reduziert.
Gestartet am Standort in Mannheim-Sandhofen als Pilotprojekt, plant der IKEA-Konzern mittlerweile die Einführung der “Stillen Stunde” deutschlandweit in seinen Filialen. Umgesetzt wurde das Angebot zusammen mit der Mannheimer Diversity Company GmbH. Geschäftsführerin Dr. Simone Burel unterstrich beim Termin die Notwendigkeit, dass Unternehmen Neurodiversität und damit eine weitere Form von Inklusion verstärkt in ihre Personalführung integrieren. Denn laut Burel arbeiten nur ein Prozent neudivergenter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt - ein sehr hohes Potenzial an Fachkräften wird entsprechend nicht ausgeschöpft.