Fördermittel Aktuell - KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung
Veranstaltungsdetails
Forschung und Entwicklung sind ein zentraler Hebel, um die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen langfristig zu sichern. Viele KMU entwickeln innovative Produkte, Prozesse, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle, verfügen aber nicht immer über die finanziellen und personellen Freiräume, um anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte eigenständig umzusetzen. Genau hier setzt das Bundesförderprogramm „KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung“ an.
In der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über die Förderlogik, die Zielgruppe, zentrale Fördervoraussetzungen und die wichtigsten Anforderungen an eine Projektskizze. Dabei wird erläutert, welche Themen grundsätzlich in das Programm passen, welche Unternehmen antragsberechtigt sind, welche Förderquoten möglich sind und worauf bei der Skizzenerstellung besonders zu achten ist.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere folgende Fragen:
- Für welche Unternehmen ist „KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung“ interessant?
- Welche Arten von Forschungs- und Entwicklungsprojekten können gefördert werden?
- Welche Rolle spielen Innovation, Risiko, Verwertbarkeit und Transfer?
- Was ist bei Einzelvorhaben und Verbundprojekten zu beachten?
- Welche Unterschiede bestehen zwischen dem April- und Oktober-Stichtag?
- Welche Inhalte muss eine überzeugende Projektskizze enthalten?
Welche Bewertungskriterien sind im Auswahlverfahren entscheidend?
Im Mittelpunkt stehen Projekte, die einen klaren Bezug zur unternehmerischen Wertschöpfung haben und über übliche betriebliche Entwicklungsaktivitäten hinausgehen. Gefördert werden können sowohl Einzelvorhaben als auch Verbundprojekte mit weiteren Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.
Inhaltlich ist das Programm breit angelegt. Förderfähig sind unter anderem Vorhaben aus den Bereichen Produktion, Dienstleistung und Arbeit – etwa neue oder verbesserte Produkte, Maschinen und Anlagen, innovative Fertigungstechnologien, digitale und virtuelle Produktionssysteme, Industrie-4.0-Anwendungen, neue Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsnetzwerke, produktionsnahe Dienstleistungen, Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung oder der Einsatz von Robotik in neuen Anwendungsfeldern.
Ein besonderer Fokus liegt auf Projekten, die technologische Innovation mit Fragen der Arbeitsorganisation, Qualifikation und nachhaltigen Wertschöpfung zusammendenken. Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen, ihre Innovationskraft zu stärken und Forschungsergebnisse schneller in die praktische Anwendung zu bringen.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die neue Produkte, Prozesse, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle entwickeln möchten und dafür eine anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsförderung suchen. Sie ist besonders geeignet für Betriebe, die bisher wenig Erfahrung mit Bundesförderprogrammen haben und eine erste Orientierung benötigen, ob ihre Projektidee grundsätzlich zum Programm passt.
