Auslandsmesseprogramm des Bundes 2026

Unternehmen aus Deutschland können sich auch 2026 zu günstigen Konditionen an Firmengemeinschaftsständen des Bundes ("German Pavilions") auf Auslandsmessen beteiligen. Der Förderanteil beträgt rund 50 Prozent.

Wo gibt es 2026 “German Pavilions”?

Das Auslandsmesseprogramm der Bundesregierung sieht in diesem Jahr eine Förderung auf 236 Messen in über 50 Ländern vor. Trotz eines leicht erhöhten Etats von 44 Millionen Euro sinkt die Zahl der geplanten Pavilions wegen steigender Kosten um rund zehn Prozent.
Die wichtigste Weltregion der staatlichen Förderung 2026 bleibt Süd-Ost-Zentralasien mit rund 95 Beteiligungen. In Nordamerika sind 34 Beteiligungen vorgesehen, gefolgt vom Nahen und Mittleren Osten mit 33 German Pavilions und Europa mit 25. Die Beteiligungen in Lateinamerika und Afrika (jeweils 18) sowie Australien (1) und Neuseeland 1) runden das Programm ab.
Die fünf wichtigsten Länder der Förderung sind die USA (32 Beteiligungen), China (27), die Vereinigten Arabischen Emirate (23), Indien (20) sowie Saudi-Arabien und Singapur (je 10).
Update zum Nahen- und Mittleren Osten: Aufgrund des militärischen Konflikts im Iran und den arabischen Nachbarstaaten wurden acht Messen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien mit deutschen Gemeinschaftsstanden, die ursprünglich für April und Mai geplant waren, auf die zweite Jahreshälfte 2026 verschoben.

Welche Branchen werden gefördert?

Die durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten Messebeteiligungen decken fast das gesamte Branchenspektrum ab, von Automatisierung über Energiewirtschaft, Elektrotechnik und Elektronik, Medizintechnik, Möbel und Spielwaren, Land- und Agrartechnik, Bautechnik bis zu Maschinenbau, IT und Telekommunikation.
Ergänzt wird das Programm durch Beteiligungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Messen speziell für den Ernährungssektor, die Land- und Forstwirtschaft sowie den Gartenbau.

Was sind die Vorteile für Ihr Unternehmen?

Die Firmengemeinschaftsstände des Bundes “German Pavilions” bieten vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Waren und Dienstleistungen zu günstigen Konditionen auf Auslandsmessen zu präsentieren. Der Bund trägt dabei durchschnittlich 50 Prozent der direkten Messekosten wie für Standbau und Miete, den Rest das ausstellende Unternehmen. Zudem entfällt für die Aussteller jeglicher Organisationsaufwand. Und der gemeinsame Messeauftritt unter dem Label “Made in Germany” erzielt ein besonders hohe Aufmerksamkeit bei den Besuchern.

Wo können Sie sich informieren und anmelden?

Weitere Informationen zum Auslandsmesseprogramm des Bundes, den Förderkonditionen sowie die Listen der 2026 geförderten Messen finden Sie auf der Webseite des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: Unterstützung im Ausland – Auslandsmesseprogramme des Bundes.