Pressemeldung
Stark als Region
In einem intensiven Austausch mit dem IHK-Gremium Amberg-Sulzbach hat der neue Amberger Oberbürgermeister Michael Fritz eine klare Leitlinie für seine Amtsführung definiert: Politik und Wirtschaft sind eine Einheit, die eine geschlossene und lösungsorientierte Gestaltung benötigt. Fritz setzt dabei auf einen Kurs, der Sachfragen konsequent in den Mittelpunkt stellt und die Kräfte für den gesamten Raum bündelt.
Gemeinsam gestalten statt verwalten
„Um im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, müssen wir als Region geschlossen agieren“, betont Michael Fritz. Sein Appell richtet sich an alle Akteure, das Augenmerk auf die gemeinsamen Ziele zu lenken, anstatt wertvolle Energie durch interne Diskussionen zu binden. „Amberg braucht keine Reibungsverluste durch gegensätzliche Interessen. Mein Ziel ist es, die Stadtverwaltung konsequent als verlässlichen Partner für eine gemeinsame Vision zu positionieren.“
Fritz wünscht sich eine grundlegende Optimierung struktureller Prozesse innerhalb der Stadtverwaltung. „Wir müssen als Dienstleister für die Menschen und die lokale Wirtschaft agieren. Starre Strukturen sind für mich kein Zustand, sondern eine Aufgabe, die wir jetzt mit pragmatischen Ansätzen angehen, um die Standortattraktivität nachhaltig zu sichern.“
Die IHK als unverzichtbarer Kompass
Eine zentrale Rolle in diesem konstruktiven Miteinander nimmt das IHK-Gremium ein – es fungiert dabei als wichtiger Katalysator, der die praxisnahe Kompetenz der Unternehmen bündelt und Notwendigkeiten adressiert. „Für die erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt braucht es eine Kultur des Miteinanders. Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind gefordert, im offenen und konstruktiven Austausch zu bleiben, einander zuzuhören und miteinander (statt übereinander) zu sprechen. Nur so können die anstehenden Herausforderungen gemeinsam und praxisnah gelöst werden“, so die Geschäftsführerin des IHK-Gremiums Amberg-Sulzbach, Yvonne Schieder.
Der Dialog mit der Wirtschaft bildet auch für Fritz das Fundament für die Zukunft der Region Amberg. „Wir haben eine gemeinsame Verantwortung für diesen Standort. Das Ziel muss sein, dass wir uns auf die Sacharbeit konzentrieren, um für die Betriebe und die Menschen im Raum Amberg die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen.“ Fritz machte deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von einer konsequenten Zusammenarbeit aller Beteiligten sowohl innerhalb der Stadt Amberg aber auch darüber hinaus abhängt. „Wenn wir bei zentralen Projekten an einem Strang ziehen, sind wir für alle Herausforderungen gewappnet. Mein Anspruch ist es, Gräben zu überwinden und Verwaltung als effektive Dienstleistung für den gesamten Wirtschaftsraum zu verstehen.“
Vertreter des IHK Gremiums Amberg-Sulzbach nach dem Gespräch mit dem neuen Amberger Oberbürgermeister:Yvonne Schieder, Michael Fritz und Markus Frauendorfer.