Förderprogramm für KMU
INQA-Coaching: Geförderte Beratung für eine zukunftsfeste Personalpolitik
Kleine und mittlere Unternehmen müssen sich heute gleichzeitig um Fachkräftesicherung, digitale Transformation und attraktive Arbeitsbedingungen kümmern. Genau hier setzt INQA-Coaching an: Das Förderprogramm unterstützt KMU dabei, betriebliche Veränderungsprozesse strukturiert anzugehen und gemeinsam mit den Beschäftigten passgenaue Lösungen zu entwickeln.
Für Unternehmen kann das ein echter Mehrwert sein – etwa wenn es darum geht, Arbeitsabläufe zu modernisieren, Beschäftigte stärker einzubinden, Führung weiterzuentwickeln oder die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Der Fokus liegt auf konkreten Veränderungsbedarfen im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel.
Gefördert werden bis zu zwölf Beratungstage mit einem autorisierten INQA-Coach. Der Zuschuss beträgt 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars, bei einem maximalen Tagessatz von 1.200 Euro netto. Das Unternehmen trägt 20 Prozent Eigenanteil; die Förderung wird im Erstattungsverfahren ausgezahlt.
Antragsberechtigt sind grundsätzlich kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland, die unter anderem die KMU-Kriterien erfüllen, seit mindestens zwei Jahren am Markt sind und mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitkraft beschäftigen. Nicht jedes Unternehmen ist automatisch förderfähig – deshalb beginnt der Prozess mit einer Erstberatung bei einer regionalen INQA-Beratungsstelle.
Der Einstieg läuft in drei Schritten:
- Erstberatung bei einer INQA-Beratungsstelle
- Prüfung der Förderfähigkeit und Ausgabe eines INQA-Coaching-Schecks
- Auswahl eines autorisierten Coaches und Durchführung des Coachings.
Für viele Unternehmen ist INQA-Coaching besonders interessant, weil Fachkräftesicherung heute weit über Recruiting hinausgeht. Wer Fachkräfte halten und gewinnen will, muss Arbeitsbedingungen, Zusammenarbeit und betriebliche Entwicklung zukunftsfähig gestalten. Das Förderprogramm kann dabei helfen, diesen Weg professionell und finanziell unterstützt zu gehen.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der INQA-Seite.