Kaufmännische Abschlussprüfung

Infos zur mündlichen Prüfung Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement

Zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch stehen zwei Zugangswege zur Verfügung: Die „Fachaufgaben des Prüfungsausschusses“ und die „Fachaufgaben des Ausbildungsbetriebes mit Report“. Der Ausbildungsbetrieb teilt (idealerweise nach zuvor erfolgter betriebsinterner Absprache mit dem Auszubildenden) der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung verbindlich mit, welcher Zugangsweg für den jeweiligen Prüfling gewählt wird. In den nachfolgenden Punkten werden beide Zugangswege erläutert.

Klassische Variante: Fachaufgaben des Prüfungsausschusses

Wird dieser Zugangsweg gewählt, bekommt der Prüfling am Tag der mündlichen Prüfung vom Prüfungsausschuss zwei praxisbezogene Fachaufgaben zur Wahl gestellt. Die beiden Fachaufgaben sind aus unter schiedlichen Gebieten zu stellen. Der Prüfling soll die von ihm gewählte Fachaufgabe bearbeiten und Lösungswege entwickeln. Hierfür ist ihm eine Vorbereitungszeit von 15 Minuten einzuräumen. Ausgehend von der Fachaufgabe, die der Prüfling gewählt hat, führt der Prüfungsausschuss für das zugrunde liegende Gebiet das fallbezogene Fachgespräch.

Report Variante: Fachaufgaben des Ausbildungsbetriebes mit Report

Wird dieser Zugang gewählt, erstellt der Prüfling für zwei Gebiete jeweils einen höchstens dreiseitigen Report über die Durchführung einer betrieblichen, praxisbezogenen Fachaufgabe. Der Ausbildende (Betrieb) hat zu bestätigen, dass die Fachaufgaben vom Prüfling eigenständig im Betrieb durchgeführt wurden. Die Reporte sind spätestens am ersten Tag der schriftlichen Abschlussprüfung von Teil 2 bei der IHK über das Azubi In focenter (DIPA) einzureichen. Alle Informationen zur Einreichung finden Sie im Merkblatt Einreichung Report Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement. Die Reporte selbst werden durch den Prüfungsausschuss nicht genehmigt oder bewertet. Der Prüfungsausschuss kann die Reporte auch online einsehen. Aus den beiden Reporten wählt der Prüfungsausschuss einen aus. Die darin beschriebene betriebliche Fachaufgabe bildet den Ausgangspunkt für die Entwicklung des fallbezogenen Fachgespräches.

Durchführung der praxisbezogenen Fachaufgabe im Betrieb

Zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch hat der Prüfling im Ausbildungsbetrieb zwei praxisbezogene Aufgaben durchzuführen (eine für jedes ausgewählte Gebiet). Die Durchführungsdauer der Aufgaben ist nicht in der Verordnung festgelegt. Zu den beiden praxisbezogenen Aufgaben hat der Prüfling je einen Report zu erstellen.
In den Reporten hat er jeweils
  • die Aufgabenstellung,
  • die Zielsetzung,
  • die Planung,
  • das Vorgehen und
  • das Ergebnis der praxisbezogenen Aufgabe zu beschreiben und
  • den Prozess zu reflektieren, der zu dem Ergebnis geführt hat.