MINT-Offensive Ostwürttemberg

Land stärkt MINT-Modellregion Ostwürttemberg

Die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg dankt der Landesregierung Baden‑Württemberg für die Unterstützung der regionalen MINT‑Initiative. Die positiven Rückmeldungen aus Politik und Baden‑Württemberg‑Stiftung bestätigen die Stoßrichtung einer Region, die seit Jahren als Vorreiterin der MINT‑Bildung in Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd gilt und ein stark vernetztes System aus Schulen, Hochschulen, Unternehmen und außerschulischen Lernorten aufbaut.
Im politischen Dialog wurde die Initiative wiederholt als zukunftsweisendes Modell eingeordnet: Aus Gesprächen mit dem MINT‑Beauftragten des Kultusministeriums, Thomas Schenk, der Geschäftsführerin der Baden‑Württemberg‑Stiftung, Ministerin a.D. Theresia Bauer, sowie Vertretern des Stifterverbands ergab sich ein einheitliches Bild der Unterstützung und der inhaltlichen Anschlussfähigkeit an die Landesstrategie.
CDU‑Landeschef Manuel Hagel befürwortete die Initiative in einem Schreiben an die IHK Ostwürttemberg und betonte die Notwendigkeit einer durchgängigen MINT‑Strategie von der Kita bis zur Weiterbildung. Auch Bundesminister a.D. Cem Özdemir (B‘90/Die Grünen) signalisierte positive Resonanz, ebenso wie Vertreter von SPD und FDP. Diese Rückmeldungen unterstreichen den parteiübergreifenden Rückhalt für die MINT‑Offensive Ostwürttemberg.
Parallel dazu wird sich die IHK Ostwürttemberg im Rahmen der regionalen Zukunftsoffensive künftig stärker finanziell und personell einbringen. Derzeit koordiniert sie den Aufbau des regionalen MINT‑Netzwerkes und bindet Unternehmen strukturiert ein. Gemeinsam mit ZAK Heidenheim, Wissenswerkstatt eule Schwäbisch Gmünd, explorhino Aalen und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wurden Kooperationen weiter ausgebaut und die Voraussetzungen für die Bewerbung als MINT‑Modellregion geschaffen.
Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler bewertet den Kabinettsbeschluss der Landesregierung zur MINT‑Strategie als klares Signal und wichtigen Fortschritt: Er ermögliche Transparenz, Skalierung erfolgreicher Formate und die Verankerung aktivierender Lehr‑ und Lernformen in allen Klassenzimmern.
„Wir danken der Landesregierung und den Landtagsfraktionen für die klare Unterstützung unserer MINT‑Initiative. Ostwürttemberg verfügt über ein herausragendes Netzwerk und zeigt bereits heute, wie gute MINT‑Bildung in der Fläche gelingen kann“,
betont Rentschler.
Um die Zukunftsfähigkeit der Region weiter zu stärken, investiert die IHK selbst in Personal. Zahlreiche Unternehmen unterstützen die Initiative finanziell und inhaltlich. Die IHK begrüßt zudem, dass das Land die Stärkung außerschulischer Lernorte, verlässliche Strukturen und Qualitätsstandards als zentrale Ziele definiert hat.

Partnerunternehmen, die den Anlauf zur MINT-Region finanziell in den nächsten drei Jahren unterstützen: