Ehrenamt | Forschungs- und Innovationsausschuss
Innovationen praxisnah voranbringen
Für die letzte Sitzung im Jahr 2025 war der Forschungs- und Innovationsausschuss zu Gast im fem
Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd.
Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd.
Der Forschungs- und Innovationsausschuss der IHK Ostwürttemberg ist eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Unter der Leitung von Dr. Stefanie Schrader, Chief Innovation Officer bei HENSOLDT Optronics, treffen sich 24 Vertreterinnen und Vertreter, um praxisnahe Impulse für die Innovationskraft der Region zu setzen.
Im Jahr 2025 tagte das Gremium dreimal und widmete sich zukunftsweisenden Themen der industriellen Transformation. Die erste Sitzung bei der ARADEX AG in Lorch konzentrierte sich auf die Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen. Anhand von Demonstratoren und Praxisbeispielen konnten die Mitglieder erleben, wie moderne Antriebstechnologien Effizienz steigern und nachhaltige Lösungen ermöglichen.
Die zweite Sitzung bei KESSLER & CO in Abtsgmünd stellte neue elektrische Antriebskonzepte für Spezialfahrzeuge vor. Gleichzeitig wurden Aspekte der Exportkontrolle in Forschung und Entwicklung behandelt, um internationale Projekte rechtssicher umzusetzen. Die Diskussion zeigte, wie eng technologische Innovation und regulatorische Anforderungen miteinander verknüpft sind.
Den Abschluss bildete die Sitzung im fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd. Hier standen anwendungsnahe Forschung in Werkstoff-, Oberflächen- und Edelmetalltechnik sowie der Transfer von Technologien in die Praxis im Fokus. Deutlich wurde, dass komplexe Fragestellungen und innovative Lösungen nur durch enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern erfolgreich umgesetzt werden können. Netzwerke und kooperative Projekte beschleunigen den Technologietransfer und ermöglichen praxisnahe Innovationen für die regionale Wirtschaft.
Ausblick
Auch 2026 wird der Ausschuss praxisrelevante Zukunftsthemen aufgreifen. Schwerpunkte werden gewerbliche Schutzrechte, Wissenstransfer und IT-Sicherheit sein, ergänzt durch die fortlaufende Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen für Unternehmen. Ziel ist es, Innovationen in der Region zu fördern, den Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft zu stärken und Unternehmen frühzeitig Orientierung bei komplexen technologischen und rechtlichen Fragestellungen zu geben.
