Wirtschaft in Ostwürttemberg
Nr. 7005540
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IHK Ostwürttemberg

Wenn der Bestand zur größten Unbekannten wird

Vom Ist-Zustand zum digitalen Zwilling: INNO5D macht Bestand planbar
In vielen Projekten ist nicht die Planungsidee das Risiko, sondern der Ausgangspunkt: der reale Bestand. Stimmen Höhen, Ebenheiten, Durchbrüche, Leitungsführungen und Bauteilstärken wirklich mit den Unterlagen überein? Gerade bei Umbau, Sanierung und Infrastrukturmaßnahmen klafft zwischen Dokumentation und Realität häufig eine Lücke. Wer den Ist-Zustand früh präzise erfasst, reduziert Unsicherheit und vermeidet späte Korrekturen. Eine belastbare Datenbasis spart Reibung im Projekt.
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Wir machen den Bestand sichtbar – damit Planung und Entscheidungen sicher werden. © INNO 5D GmbH
Daten, die im Projekt funktionieren
INNO5D erfasst Gebäude und Gelände berührungslos mit modernen Aufnahmemethoden und bereitet die Ergebnisse so auf, dass sie in Planung, Bauleitung und Ausführung direkt nutzbar sind. Der Schwerpunkt liegt nicht nur auf der Messung, sondern auf der Frage: Welche Form der Ausgabe hilft den Projektbeteiligten wirklich?
Typische Lieferobjekte sind:
  1. hochauflösende Punktwolken als digitales Abbild
  2. 2D-Schnitte, Ansichten und Grundrisse
  3. 3D-Modelle - je nach Planungs- und BIM-Bedarf
  4. 360°-Panoramen und Visualisierungen für die Abstimmung
  5. Datenübergabe in gängigen CAD-Formaten; auf Wunsch mit Viewer, der Messen und Navigieren ohne Spezialsoftware ermöglicht
Besonders in frühen Projektphasen hilft das, Diskussionen zu versachlichen: Planer, Bauherr und Ausführung sehen denselben Stand und sprechen über dieselben Messpunkte.
Visualisierungen: wenn alle dasselbe Bild sehen
Nicht jeder Projektbeteiligte arbeitet täglich im CAD. Gerade an Schnittstellen zwischen Bauherrn, Fachplanung, Ausführung und Öffentlichkeit helfen Visualisierungen, um Entscheidungen schneller und nachvollziehbarer zu machen. INNO5D erstellt dafür fotorealistische Renderings, Architekturvisualisierungen (innen/außen), Animationen sowie 360°-Rundgänge. So lassen sich Varianten diskutieren, Konflikte früh erkennen und Projektinhalte verständlich kommunizieren - ohne dass jeder ein eigenes Spezialwerkzeug braucht.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Visualisierungen ersetzen keine technische Planung, sie verbessern die Abstimmung. Wenn dieselbe Szene aus unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt werden kann, werden Missverständnisse seltener – und Besprechungen kürzer.
Vom Ist-Zustand zum digitalen Zwilling
Der Begriff „digitaler Zwilling“ klingt nach Zukunft, ist aber in der Baupraxis oft ein sehr konkretes Ziel: ein digitales Abbild, das so belastbar ist, dass sich daraus Entscheidungen ableiten lassen. Das kann ein Modell für die Koordination sein, ein Planpaket für die Ausschreibung oder eine Soll-Ist-Auswertung für die Qualitätssicherung.
INNO5D denkt den Zwilling dabei als Werkzeug – nicht als Selbstzweck. Das Ergebnis wird so strukturiert, dass es zu den bestehenden Workflows passt: Formate, Layer/Strukturen, Übergabepunkte und Verantwortlichkeiten werden früh abgestimmt. So entsteht kein Datensilo, sondern eine Grundlage, die im Projekt weiterlebt.
So läuft ein typisches Projekt ab
Damit aus Technik echte Projektwirkung wird, arbeitet INNO5D entlang eines klaren Ablaufs. Der Prozess ist bewusst schlank gehalten, damit sich die Erfassung in laufende Projekte integrieren lässt:
  1. Erstgespräch und Zielbild: Welche Entscheidungen sollen die Daten absichern (Planung, Abrechnung, Koordination, Nachweis)?
  2. Aufnahme vor Ort: schnelle, berührungslose Erfassung von Gebäude oder Gelände.
  3. Auswertung: Punktwolke, Schnitte/Pläne, Modell oder Visualisierung - passend zum Zweck.
  4. Übergabe und Integration: Formate, Struktur, Schnittstellen zu CAD/BIM und Beteiligten.
  5. Optional: Projektunterstützung/BIM – von Modellerstellung bis Kollisionsprüfung.
  6. Optional: Qualitäts- und Nachweisleistungen in der Bauphase.
Wenn Daten den Prozess beschleunigen
Viele Projekte scheitern nicht an fehlenden Daten, sondern daran, dass Daten nicht in den Prozess übersetzt werden. INNO5D ergänzt die Aufnahme um Projektunterstützung und BIM-orientierte Leistungen: Grundlagenermittlung, Kollisionsprüfungen, Abrechnungspläne, Massenverschneidungen, Modellerstellung bis hin zur Unterstützung für Maschinensteuerung.
Wenn die Auswertung so geliefert wird, dass sie in Planung, Kalkulation oder Bauleitung direkt anschlussfähig ist, sinkt der Abstimmungsaufwand und die Fehlerquote.
Qualität und Nachweis
Spätestens in der Ausführung wird sichtbar, ob Vorgaben eingehalten wurden. Mit Soll-Ist-Vergleichen lassen sich Abweichungen früh erkennen und dokumentieren - zum Beispiel bei Ebenheiten, Toleranzen oder Schichtdicken.
INNO5D unterstützt außerdem bei der Beweissicherung - etwa durch Bestandsdokumentation innen/außen oder die Dokumentation von Infrastruktur im Vorfeld von Maßnahmen. Ergänzend werden SiGeKo-Leistungen angeboten (SiGe-Plan, Koordination, Begehungen und Kontrollen sowie Unterlagen für spätere Arbeiten).
Für den Einstieg reicht oft eine kurze Beschreibung: Objekt/Abschnitt, Ziel (Planung, Koordination, Nachweis), gewünschte Ausgabe (Plan, Modell, Soll-Ist) und ein grober Zeitrahmen. INNO5D klärt dann, welche Genauigkeit sinnvoll ist und welche Übergabeformate für deine Beteiligten am besten funktionieren.
Für wen ist das besonders interessant?
INNO5D ist insbesondere dann sinnvoll, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:
  1. Bestandspläne sind unvollständig oder zweifelhaft.
  2. Viele Beteiligte arbeiten parallel und Schnittstellen sind kritisch.
  3. Termindruck lässt wenig Raum für Iterationen vor Ort.
  4. Qualität, Nachweis oder Streitvermeidung sind ein Thema.
Typische Zielgruppen sind Kommunen, Planungsbüros, Bauunternehmen und Industrie - überall dort, wo eine saubere Datengrundlage Zeit spart und Risiken senkt. In der Praxis heißt das oft: weniger Überraschungen, weniger Nachträge, klarere Kommunikation und eine bessere Grundlage für Entscheidungen.
Mythos vs. Realität
Mythos: „3D-Scanning ist nur etwas für Großprojekte.“
Realität: Entscheidend ist nicht die Projektgröße, sondern ob Bestandsunsicherheit, Schnittstellen oder Nachweisrisiken teuer werden.
Mythos: „Das blockiert die Baustelle und dauert zu lange.“
Realität: Moderne Verfahren zielen auf schnelle, berührungslose Erfassung ab und sparen später Abstimmungen.
Mythos: „Mit den Daten kann am Ende niemand arbeiten.“
Realität: Wenn Übergabeformate, Struktur und Viewer mitgedacht werden, lassen sich Ergebnisse auch ohne Spezialsoftware nutzen.
Mini-Case-Study
Ausgangslage: Umbau im Bestand, Bestandsunterlagen unvollständig, mehrere Gewerke müssen früh koordiniert werden.
Vorgehen: Berührungslose Erfassung, Punktwolke als gemeinsame Grundlage, daraus Schnitte/Ansichten und ein Modell für die Koordination.
Ergebnis: Kritische Bereiche früh geprüft, weniger Rückfragen, schnellere Abstimmung.
Nutzen: Geringeres Nachtragsrisiko und nachvollziehbare Dokumentation für Planung und Ausführung.
Auf einen Blick
Standort: Kernen-Rommelshausen (Region Stuttgart/Baden-Württemberg)
Leistungen: Digitale Bestandsaufnahme, 3D-Laserscanning, 2D/3D-Auswertung, Visualisierungen
Technik: 3D-Laserscanner, Drohne und Tachymeter
Qualität: Soll-Ist-Vergleich (z. B. Ebenheiten/Toleranzen), Beweissicherung, SiGeKo
Zielgruppen: Kommunen, Planungsbüros, Bauunternehmen, Industrie
Kontakt: inno5d.com | info@inno5d.com | 07151 98479-11






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