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KI-Masterclass stärkt Schule und Ausbildung
Mit knapp 80 Teilnehmenden aus Schulen, Ausbildungsbetrieben, Politik und Verwaltung erwies sich die KI-Masterclass im Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg als voller Erfolg. Die Veranstaltung bot eine lebendige Plattform für Austausch, Inspiration und konkrete Zusammenarbeit rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Schule und Ausbildung. Bereits im Vorfeld war das Ziel formuliert worden, Bildung neu zu denken und KI als zentrale Zukunftskompetenz zu stärken – ein Anspruch, der im Verlauf des Nachmittags eindrucksvoll mit Leben gefüllt wurde.
Mut, Neugier und regionale Zusammenarbeit im Fokus
In seinem Grußwort betonte Landrat Dr. Joachim Bläse die große Bedeutung von Mut und Neugier im Umgang mit technologischen Entwicklungen. Entscheidend sei nicht nur, dass die junge Generation offen für neue Chancen bleibe, sondern auch, dass Schulen, Unternehmen und Institutionen aktiv Erfahrungen mit den Möglichkeiten der KI sammeln. Gerade im Zusammenspiel von Bildung und Wirtschaft liege die Chance, Kompetenzen aufzubauen, Innovation zu fördern und die Region zukunftsfähig zu gestalten.
Inhaltliche Impulse lieferten anschließend die beiden Schulleiter Robert Knietig (techma Ellwangen) und Benjamin Köhler (Königin-Charlotte-Gymnasium in Stuttgart) mit Einblicken in die Initiativen KI@Work und KI@School.
KI@Work: Verantwortung übernehmen und Zukunftskompetenzen stärken
Bei KI@Work stand eigenverantwortliches Arbeiten im Mittelpunkt: Sechs Teams aus Auszubildenden organisierten die Veranstaltung – von Programmplanung und Technik bis zur Gästebetreuung. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen für ihr Berufsleben. Projektarbeit, Teamabstimmung und Problemlösung unter Zeitdruck stärkten zentrale Kompetenzen. Zugleich lernten die Auszubildenden konkrete KI-Anwendungen im betrieblichen Kontext kennen, sodass die Veranstaltung selbst zu einem praxisnahen Lernraum für Verantwortung, Kreativität und Zukunftskompetenzen wurde.
KI@School: Aufbau echter KI-Kompetenz in der Schulgemeinschaft
Benjamin Köhler präsentierte die Initiative KI@School, die aus dem Tieferlernen-Netzwerk hervorgegangen ist. Im Mittelpunkt stehe nicht die reine Nutzung einzelner Tools, sondern der Aufbau echter KI-Kompetenz innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft. Die Vernetzung habe inzwischen eine beachtliche Größe erreicht: Mehr als 80 Schulen und über 4.000 Lehrkräfte arbeiten zusammen, um den praktischen Nutzen von KI für inzwischen über 40.000 Lernende zu erschließen. Köhler machte deutlich, dass nachhaltige Schulentwicklung nur gelingen könne, wenn KI strategisch, verantwortungsvoll und kompetenzorientiert integriert werde.
Austausch, Orientierung und neue Impulse
Besonders wertvoll war der intensive Austausch im Anschluss an die Impulse. In moderierten Diskussions- und Praxisformaten wurde deutlich, dass viele Einrichtungen bereits erste Erfahrungen gesammelt haben, gleichzeitig aber ein großer Bedarf an Orientierung, Qualifizierung und technischer Unterstützung besteht. Die Masterclass zeigte, dass interaktive Formate mit Expertinnen und Experten einen wichtigen Beitrag leisten, um voneinander zu lernen, Fragen offen zu diskutieren und konkrete Umsetzungsschritte zu entwickeln.
Gemeinsamer Weg nach vorn: Kooperationen und zukünftige Formate
Am Ende herrschte große Einigkeit: Die Teilnehmenden möchten die entstandene Vernetzung aktiv nutzen, um den Einsatz von KI in Schule und Ausbildung gemeinsam voranzutreiben. Geplant sind unter anderem gemeinsame Schulungsangebote, Erfahrungsaustausch sowie Unterstützung bei der Einführung und Installation von KI-Systemen in Bildungseinrichtungen und Betrieben. Ebenso bestand Konsens darüber, dass der begonnene Dialog fortgeführt werden soll – mit weiteren Treffen, vertiefenden Formaten und neuen Kooperationsprojekten.
Die KI-Masterclass hat damit nicht nur Impulse gesetzt, sondern auch ein starkes Signal für die Region: Wenn Bildung und Wirtschaft gemeinsam handeln, kann KI zu einem echten Motor für innovative Lern- und Ausbildungsprozesse werden.
Kontakt
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Ludwig-Erhard-Straße 1
89520 Heidenheim
Tel. 07321 324-0
Fax 07321 324-169
zentrale@ostwuerttemberg.ihk.de
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