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Förderprogramm „KMU innovativ“
Mit dem Förderprogramm „KMU innovativ“ unterstützt das BMBF gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei risikoreichen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Dabei werden Projekte aus Zukunftsthemen wie Bioökonomie, Medizintechnik, Energieeffizienz oder Quantentechnologie gefördert – wenn Sie etwas wirklich Neues entwickeln wollen.
Wer profitiert konkret?
- KMU nach EU‑Definition: Unter 250 Mitarbeitende, Jahresumsatz ≤ 50 Mio.€, Bilanzsumme ≤ 43 Mio.€.
– In Sonderfällen sind auch Unternehmen bis 1.000 Mitarbeitende und 100 Mio.€ Umsatz förderfähig. - Verbundprojekte: Auch Kooperationen mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen sind möglich – wichtig ist die Beteiligung eines KMU.
Welche Leistungen werden gefördert?
- Einzel- und Verbundprojekte in zukunftsweisenden Technologiefeldern wie Elektronik, Klimaschutz, Photonik und KI.
- Förderquoten variieren je nach Projektart und Unternehmensgröße:
- Industrielle Forschung: 50 % (plus bis zu 10 % KMU-Bonus)
- Experimentelle Entwicklung: 25 % (plus bis zu 10 %)
- In Verbundprojekten sogar bis zu 60 % bzw. 70 % Zuschuss.
Vier Schritte zum Zuschuss
- Erstkontakt herstellen
Melden Sie sich beim BMBF‑Lotsendienst „Forschung und Innovation“ (Tel. 0800 26 23 009) für eine erste Einschätzung. - Ideenskizze einreichen
Passen Sie Ihre Projektidee in Kurzform an und senden Sie sie bis zu den Stichtagen 15. April oder 15. Oktober ein. - Positive Erstbewertung abwarten
Die Prüfung erfolgt innerhalb von zwei Monaten. - Förderantrag formulieren
Nach positiver Rückmeldung reichen Sie Ihren detaillierten Antrag ein – innerhalb weiterer zwei Monate wird entschieden.
Was es bringt
- Innovationsrisiken reduzieren – dank signifikanter Zuschüsse, oft mehr als 50 % Förderung.
- Technologischer Vorsprung – besonders zukunftsträchtige Felder sind förderfähig.
- Kooperation stärken – Wissen und Ressourcen mit Forschungspartnern bündeln.
- Wettbewerbsfähigkeit steigern – durch gezielte finanzielle Entlastung und Entwicklung.
- Persönliche Beratung – IHK begleitet Sie von der ersten Idee bis zum Förderbescheid.
Unser Praxis-Tipp
Starten Sie frühzeitig mit einem brancheninternen Innovations-Workshop:
- Prüfen Sie relevante Technologiefelder (z. B. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Medizintechnik).
- Entwickeln Sie vorab eine klare Ideenskizze, die Innovationshöhe und Nutzen verdeutlicht – gezielt auf die Anforderungen der Stichtage zugeschnitten.
- Nutzen Sie die IHK-Beratung, um die passende Förderquote herauszufinden und Fallstricke im Förderantrag zu vermeiden.
Fazit für Ihre Umsetzung
KMU innovativ bietet maßgeschneiderte Förderchancen für zukunftsweisende Forschung und Produktentwicklung. Wenn Sie bereit sind, in echte Innovationen zu investieren und Ihr Unternehmen fit für morgen auszurichten, ist dieses Förderprogramm ein starker „Impuls für die Praxis“. Nutzen Sie die kompetente Begleitung der IHK und halten Sie den nächsten Stichtag – so wird Ihr Vorhaben nicht nur visionär, sondern auch finanziell solide gestützt.
Kontakt
Peter Schmidt
Bereichsleiter | Innovation | Digitalisierung | Leiter digiZ
Abteilung: Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg
