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Vier Förderprojekte treiben Materialforschung voran
Mit gleich vier bewilligten Projekten im Förderprogramm „Innovative Projekte“ des Landes Baden‑Württemberg setzt die Hochschule Aalen ein starkes Zeichen für die Zukunft der Materialforschung. Rund eine Million Euro fließen in Forschungsvorhaben, die Antworten auf zentrale Herausforderungen wie Energiewende, Ressourceneffizienz und nachhaltige Produktion geben.
Als eine der forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland unterstreicht die Hochschule Aalen damit erneut ihre Rolle als Innovationsmotor für die Region und darüber hinaus. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie – darunter neun Unternehmen vom Mittelstand bis zum Weltmarktführer.
„So gelingt es uns, Forschung direkt in technologische Lösungen zu überführen“,
betont Prof. Dr. Volker Knoblauch, Prorektor für Forschung und Transfer.
Vier Projekte – ein gemeinsamer Zukunftsauftrag
Die Bandbreite der geförderten Initiativen zeigt die thematische Vielfalt am Institut für Materialforschung (IMFAA) und am LaserApplikationsZentrum (LAZ):
- MAGIC – Unter Leitung von Prof. Dr. Dagmar Goll entwickelt das IMFAA neuartige Magnetmaterialien für leistungsstärkere und effizientere Elektromotoren.
- AddiDisc – Ein Team um Prof. Dr. Gerhard Schneider und Dr. Timo Bernthaler arbeitet an innovativen Hochleistungs-Schleifwerkzeugen, die dank Hybridfertigung künftig noch präziser und funktionsreicher werden.
- DynaMik – Dr. Pinar Kaya und Prof. Dr. Volker Knoblauch rücken erstmals dynamische Prozesse in Feststoffbatterien mittels hochmoderner Mikro- und Nanomessverfahren ins Blickfeld – ein wichtiger Schritt für langlebigere Energiespeicher.
- DireLab – Am LAZ erforscht Prof. Dr. Harald Riegel ein laserbasiertes Recyclingverfahren, das Produktionsabfälle von Batterieelektroden wieder nutzbar macht und so wertvolle Ressourcen schont.
Innovation für eine nachhaltige Zukunft
Mit den vier geförderten Vorhaben zeigt die Hochschule Aalen eindrucksvoll, wie angewandte Forschung Zukunftstechnologien konkret vorantreibt. Die Projekte schaffen neue Impulse für nachhaltige Energielösungen, effizientere Produktionswege und ressourcenschonende Kreislaufsysteme – und stärken zugleich die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Baden‑Württemberg.
Innovative Materialforschung: Die Hochschule Aalen treibt mit vier landesgeförderten Projekten die Entwicklung nachhaltiger Technologien voran.
Kontakt
Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg
Ludwig-Erhard-Straße 1
89520 Heidenheim
Tel. 07321 324-0
Fax 07321 324-169
zentrale@ostwuerttemberg.ihk.de
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