Best-Practice
Die IBA’27 versteht sich dabei weniger als klassische Architekturausstellung, sondern als Reallabor für das Bauen von morgen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte, die Antworten auf zentrale Fragen unserer Zeit geben sollen: Wie kann bezahlbarer Wohnraum entstehen? Wie lassen sich Klimaziele, Wirtschaftlichkeit und soziale Durchmischung miteinander verbinden? Und welche neuen Planungs-, Bau- und Finanzierungsmodelle sind dafür notwendig?
Vom Anspruch zur Umsetzung
Ein besonderer Fokus des Besuchs lag auf dem IBA-Projekt in der Fleiner Straße, das exemplarisch für den Anspruch der Bauausstellung steht, Innovation nicht nur zu diskutieren, sondern baulich umzusetzen. Vor Ort konnten sich die Teilnehmenden ein Bild davon machen, wie neue städtebauliche Konzepte, nachhaltige Bauweisen und flexible Nutzungsstrukturen zusammengeführt werden.
Das Projekt verfolgt einen integrativen Ansatz, bei dem Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliche Nutzungen zusammengedacht
werden. Neben einer hohen architektonischen Qualität stehen insbesondere folgende Aspekte im Mittelpunkt:
• ressourcenschonende Bauweise und Energieeffizienz,
• langfristige Nutzungsflexibilität der Gebäude,
• städtebauliche Einbindung und Quartiersqualität,
• sowie die Frage der wirtschaftlichen Tragfähigkeit unter realen Marktbedingungen.
IBA’27 als Impulsgeber – auch für Regulierung und Förderung
Im Gespräch wurde deutlich, dass die IBA’27 weit über die Region hinaus Strahlkraft entfalten soll. Sie bietet die Chance, Erkenntnisse aus der Praxis frühzeitig in politische und regulatorische Diskussionen einzuspeisen – etwa zu seriellem Bauen, neuen Mobilitätskonzepten, ESG-Anforderungen oder kooperativen Quartiersmodellen. Thilo Rentschler betonte die Bedeutung der Bauausstellung für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung: „Die IBA’27 zeigt sehr konkret, wie zukunftsfähiges Bauen aussehen kann. Entscheidend ist nun, dass diese Erfahrungen auch in Regelwerke, Förderprogramme und Genehmigungsprozesse einfließen. Innovation darf kein Sonderfall bleiben.“
Ausstellungsjahr rückt näher
Die IBA’27 StadtRegion Stuttgart läuft als zehnjähriger Prozess und mündet im Ausstellungsjahr 2027. Vom 24. April bis 30. Oktober 2027 werden die realisierten Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Bis dahin stehen weitere Baufortschritte, Projektabschlüsse und fachliche Diskussionsformate an.
Zukunft des Bauens im Realbetrieb
Die Internationale Bauausstellung IBA’27 StadtRegion Stuttgart tritt zunehmend in ihre Umsetzungsphase ein. Vor diesem Hintergrund tauschten sich Thilo Rentschler, IHK-Hauptgeschäftsführer, und Sarah Wagner, Referentin Wohnungsbau und Immobilienwirtschaft bei der IHK Ostwürttemberg, mit IBA’27-Geschäftsführer Andreas Hofer und Grazyna Adamczyk-Arns, Projektleiterin der IBA’27, über den aktuellen Stand, die nächsten Meilensteine und die Bedeutung der Projekte für die Bau- und Wohnungswirtschaft aus.
Die IBA’27 versteht sich dabei weniger als klassische Architekturausstellung, sondern als Reallabor für das Bauen von morgen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte, die Antworten auf zentrale Fragen unserer Zeit geben sollen: Wie kann bezahlbarer Wohnraum entstehen? Wie lassen sich Klimaziele, Wirtschaftlichkeit und soziale Durchmischung miteinander verbinden? Und welche neuen Planungs-, Bau- und Finanzierungsmodelle sind dafür notwendig?
Vom Anspruch zur Umsetzung
Ein besonderer Fokus des Besuchs lag auf dem IBA-Projekt in der Fleiner Straße, das exemplarisch für den Anspruch der Bauausstellung steht, Innovation nicht nur zu diskutieren, sondern baulich umzusetzen. Vor Ort konnten sich die Teilnehmenden ein Bild davon machen, wie neue städtebauliche Konzepte, nachhaltige Bauweisen und flexible Nutzungsstrukturen zusammengeführt werden.
Das Projekt verfolgt einen integrativen Ansatz, bei dem Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliche Nutzungen zusammengedacht
werden. Neben einer hohen architektonischen Qualität stehen insbesondere folgende Aspekte im Mittelpunkt:
• ressourcenschonende Bauweise und Energieeffizienz,
• langfristige Nutzungsflexibilität der Gebäude,
• städtebauliche Einbindung und Quartiersqualität,
• sowie die Frage der wirtschaftlichen Tragfähigkeit unter realen Marktbedingungen.
Gerade dieser letzte Punkt war Gegenstand des fachlichen Austauschs: Die IBA-Projekte zeigen, was technisch und planerisch möglich ist – zugleich wird deutlich, unter welchem finanziellen und regulatorischen Druck innovative Bauvorhaben aktuell stehen.
IBA’27 als Impulsgeber – auch für Regulierung und Förderung
Im Gespräch wurde deutlich, dass die IBA’27 weit über die Region hinaus Strahlkraft entfalten soll. Sie bietet die Chance, Erkenntnisse aus der Praxis frühzeitig in politische und regulatorische Diskussionen einzuspeisen – etwa zu seriellem Bauen, neuen Mobilitätskonzepten, ESG-Anforderungen oder kooperativen Quartiersmodellen. Thilo Rentschler betonte die Bedeutung der Bauausstellung für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung: „Die IBA’27 zeigt sehr konkret, wie zukunftsfähiges Bauen aussehen kann. Entscheidend ist nun, dass diese Erfahrungen auch in Regelwerke, Förderprogramme und Genehmigungsprozesse einfließen. Innovation darf kein Sonderfall bleiben.“
Ausstellungsjahr rückt näher
Die IBA’27 StadtRegion Stuttgart läuft als zehnjähriger Prozess und mündet im Ausstellungsjahr 2027. Vom 24. April bis 30. Oktober 2027 werden die realisierten Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Bis dahin stehen weitere Baufortschritte, Projektabschlüsse und fachliche Diskussionsformate an.
