Fit für CO₂-neutrale Zukunft
Am Standort Gussenstadt setzt das Unternehmen Pfisterer konsequent auf Nachhaltigkeit: von erneuerbaren Energien über ressourcenschonende Prozesse bis hin zu CO₂-neutraler Mobilität. Damit stärkt es nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die regionale Wertschöpfung.
Herzstück der neuen Energielandschaft ist eine firmeneigene Photovoltaikanlage mit 1.148 Modulen auf 2.293,79 m2 Fläche. Bereits jetzt deckt die Anlage mit einer Spitzenleistung von 488 Kilowatt den gesamten Tagesbedarf des Standorts an Strom. In den Nachtstunden wird der zusätzliche Strombedarf zu 100 Prozent durch Energie aus einer regionalen Wasserkraftanlage gedeckt.
Ein weiterer Meilenstein steht für das kommende Jahr an: Auf dem Werksgelände wird ein Biomasse-Kraftwerk errichtet, das über ein Nahwärmenetz einen Großteil von Gussenstadt mit Wärme versorgen wird. Die Anlage nutzt ausschließlich Holzabfälle aus der unmittelbaren Region: Der Transportweg vom Zulieferer Schmid Holzrecycling & Biomasse zur Anlage wird weniger als einen Kilometer betragen. Damit stellt Pfisterer seine Wärmeerzeugung weiter von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energie um.
Auch die Fertigung wird laufend optimiert. 32 Bearbeitungsmaschinen arbeiten seit Frühjahr 2025 mit einem synthetischen Kühl- und Schmierstoff – umweltfreundlich und frei von Gefahrstoffen. Eine neue Brikettieranlage presst Metallspäne, gewinnt Kühlwasser zurück und führt beides in den Kreislauf zurück. Und: In der neuen Messingschleuderanlage wird Wasser von Spänen getrennt. Das Messing geht zurück an den Lieferanten.
Zur Förderung nachhaltiger Mobilität stehen Mitarbeitenden zehn Ladepunkte und zwei Schnellladesäulen kostenfrei zur Verfügung. Der Fuhrpark wird konsequent elektrifiziert.
„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, alle Prozesse neu zu denken – von der Energieversorgung über die Mobilität bis hin zur Produktion. Dabei bauen wir insbesondere auf regionale Partner und Wertschöpfungsketten“,
betont Hermann Schuller, Standortleiter in Gussenstadt.
