Netze ODR investiert in Versorgungssicherheit und Energiewende

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich fiel der Startschuss für den Bau eines neuen 110/20-kV-Umspannwerks in Ellwangen-Neunstadt. Die Netze ODR, die Netztochter der EnBW ODR AG, investiert rund 26 Millionen Euro in das zukunftsweisende Infrastrukturprojekt, das einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Umsetzung der Energiewende in der Region leisten wird.

Das neue Umspannwerk entsteht auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern und wird künftig elektrische Energie aus dem 110-kV-Hochspannungsnetz in das 20-kV-Mittelspannungsnetz transformieren. Damit wird es zur zentralen Schnittstelle für die Energieverteilung in einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern. Von dem Neubau profitieren zahlreiche Gemeinden, darunter Ellwangen mit seinen Teilorten, Wört, Stödtlen, Jagstzell, Westhausen, Rainau und Neuler.

Das neue Umspannwerk ist ein wichtiger Schritt für die Versorgungssicherheit in einer Region mit wachsendem Energiebedarf – insbesondere für das Industriegebiet in Ellwangen“,
erklärt Sebastian Maier, Aufsichtsratsvorsitzender der Netze ODR.
„Mit dem Ausbau unseres Netzes legen wir zugleich den Grundstein für die Integration erneuerbarer Energien und eine starke Infrastruktur für Elektromobilität und Wärmewende,“
ergänzt Matthias Steiner, Geschäftsführer der Netze ODR.

Auch OB Michael Dambacher unterstreicht die Bedeutung des Projekts:
„Der Bau des neuen Umspannwerks ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und der gesamten Region. Es zeigt, dass wir die Herausforderungen der Energiewende aktiv anpacken und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig unterstützen.“
Die Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks ist für Ende 2027 geplant. Die Netze BW verantwortet den 110-kV-Anlagenteil, während die Netze ODR als Bauherrin für den 20-kV-Bereich zuständig ist.