Zum fünften Mal begeistert die Heidenheimer Firma die Besucher

KompetenzTREFF Bäderbau bei Zeller

Beim fünften KompetenzTREFF Bäderbau in Heidenheim präsentierten an zwei Halbtagen elf Firmen Produkte und Lösungen für den öffentlichen Bänderbau. Neben den Ausstellern standen dem Publikum ausgewählte Experten für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Die Fachmesse konnte das ausgewählte Publikum begeistern. Insbesondere die Fachkompetenz und das Wissen aller Aussteller und Experten wurden hochgeschätzt und ließen bei den teilnehmenden Badbetreibern, Ausstattern, Bauherren und Planern keine Fragen unbeantwortet. Das durchdachte und vielseitige Programm brachte neben fundierten Einblicken in unterschiedliche Bereiche des kommunalen Bäderbaus auch Erkenntnisse u.a. aus den Bereichen der Hirnforschung und bot ausreichend Zeit zum persönlichen Austausch.
Als Ausstellungsfläche wurden zwei Produktionshallen des Unternehmens so umfunktioniert, dass sie sowohl für die Aussteller-Stände als auch für eine großzügige Präsentationsfläche mit Expertenlounge ausreichend Platz bot. Besondere Ehre für den KopetenzTREFF Bäderbau in diesem Jahr war die Teilnahme des Fachausschusses der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen.
Das Programm, moderiert von Stefan Studer, Mitglied der Geschäftsleitung der Kannewischer Holding, fand großen Anklang bei den Besuchern. Erstes Highlight nach der Begrüßung und Vorstellung der Aussteller und Experten war die Keynote des renommierten Neurowissenschaftlers, Psychiaters und Gehirnforschers Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer mit seinem Vortrag zum Thema „Körperliche und geistige Fitness – warum Bewegung gut für das Denken ist“.
Auf der großen Präsentationsfläche wurden anhand von umfangreich aufgebauten Produktbeispielen sowie verschiedenen funktionsfähigen Ausstellungsstücken und Prototypen, Wirkungsweisen und Abläufe lebhaft erklärt. Folgende weitere Experten standen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung: Christian Mankel, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V., Ernst-Ulrich Tillmanns, Geschäftsführender Gesellschafter und Schwimmbad-Experte der 4a Architekten GmbH, Marc Haines, Mitgründer von Concular.
Mit Shuttle-Bussen wurden die Gäste am Abend in die nahegelegene Eventlocation, den Lokschuppen Heidenheim, gebracht. Beim Themen-Kickoff rückte die Frage der Zirkularität in unterschiedlichen Anwendungsbereichen in den Mittelpunkt. In einem Expertenpanel teilten Fachleute ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen und gaben damit Impulse für lebhafte Diskussionen.
Am Freitagmorgen präsentierte Stefan Studer eine differenzierte Auswertung der Befragung zum Thema Zirkularität vom Vorabend. Anschließend stellte Prof. Dr. Andreas Gerdes, Wissenschaftlicher Leiter des BW Innovation HUB, die zweite Keynote vor. Unter dem Titel „Die EU-Taxonomie-Verordnung und der kommunale Schwimmbadbau“ verdeutlichte er anhand praxisnaher Beispiele die Bedeutung einer lebenszyklusorientierten Bauweise für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.