Forever young? Die Zukunft der Langlebigkeit
Rund 300 Gäste folgten der Einladung der nowinta Finanzgruppe zum Kundenevent auf Schloss Kapfenburg. Das Motto des Abends: „Lust auf Zukunft“ – und damit eine inspirierende Mischung aus Rückblick, Dank und Zukunftsvision.
Geschäftsführer Marc Cavatoni eröffnete den Abend mit einem herzlichen Dank an Kunden, Partner und Mitarbeitende:
„35 Jahre nowinta – das sind 35 Jahre Vertrauen, Engagement und gemeinsamer Erfolg.“
Mit einem humorvollen Blick auf das Thema Langlebigkeit illustrierte Cavatoni, wie sich das Altern im Laufe der Generationen verändert hat. Sein Fazit: „Wir leben gesünder, länger und aktiver – und das verändert auch die finanzielle Lebensplanung.“ Die zentrale Frage lautete:
„Reicht das Geld, wenn das Leben länger wird?“
– und sie führte direkt zur Kernbotschaft: Die Planung des Ruhestands wird wichtiger denn je.
Anschließend verkündete Cavatoni, dass Thomas Krause künftig ebenfalls als Geschäftsführer von nowinta tätig sein wird. Krause, der bisher den Versicherungsbereich des Unternehmens leitete, dankte den Kunden für ihr Vertrauen und betonte die Bedeutung eines starken Teams:
„Erfolg ist immer Teamarbeit. Dieses Vertrauen möchte ich zurückgeben – durch Kompetenz, Engagement und Nähe zum Kunden.“
Die Zukunft der Langlebigkeit
Der Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Zukunftsforscher Lukas Pierre Bessis, der die Gäste auf eine Reise ins Jahr 2035 mitnahm. Seine Vision: eine Welt, in der Technologie, Medizin und künstliche Intelligenz das menschliche Leben grundlegend verändern.
Bessis präsentierte beeindruckende Fakten aus der Langlebigkeitsforschung. Die „Langlebigkeits-Fluchtgeschwindigkeit“ könnte bis 2029 erreicht sein – der Punkt, an dem medizinischer Fortschritt schneller Lebenszeit hinzufügt, als biologisch verloren geht. Drei Schlüsseltechnologien treiben diese Entwicklung an: epigenetische Reprogrammierung, Senolytika und KI-gestützte Medikamentenentwicklung.
Neue Therapien wie CRISPR oder 3D-gedruckte Organe aus eigenen Zellen versprechen medizinische Durchbrüche, die Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer in Zukunft beseitigen könnten. Bessis’ Fazit:
„Das Leben ist kurz – bis Sie es selbst in die Hand nehmen. Wir leben in der besten Zeit, um Zukunft zu gestalten.“
Die anschließende Fragerunde zeigte, dass die Themen Zukunft, Technologie und Menschlichkeit die Gäste gleichermaßen bewegten – von „Was passiert mit der Überbevölkerung, wenn alle älter werden?“ bis hin zu humorvollen Fragen über das mögliche „Beamen“ der Zukunft. Mit Applaus und vielen angeregten Gesprächen endete der Abend.
