Bilanzpressekonferenz der Kreissparkasse Heidenheim

„Wir blicken auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen haben wir unsere Marktposition weiter gestärkt und uns in allen Geschäftsfeldern außerordentlich gut behauptet“,
fasste Dieter Steck, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heidenheim, zusammen.
Zum 31. Dezember 2024 betrug die Bilanzsumme der Kreissparkasse 2,473 Mrd. Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen erhöhten sich um 3,6 Prozent auf 1,801 Mrd. Euro. Das Kundenkreditvolumen kletterte trotz hoher Tilgungen auf 1,603 Mrd. Euro, dies entspricht einem Zuwachs von 3 Prozent.
„Die Kreditnachfrage war in der Summe 2024 abermals hoch. Allein im Baufinanzierungsbereich ist die Nachfrage um gut 15 Prozent gestiegen“,
so Steck.

Nach den starken Wachstumsraten der Vorjahre entwickelte sich das Wertpapiergeschäft weiterhin erfreulich. Mit einem Umsatzplus von 9,3 Prozent auf nunmehr 543 Mio. Euro verzeichnete das Finanzinstitut hier eine neue Höchstmarke.

Starkes Immobiliengeschäft

Der Immobilienmarkt war im vergangenen Jahr bundesweit - bedingt durch unsichere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingen - von Zurückhaltung geprägt. Dennoch gelang es der Kreissparkasse Heidenheim, den Vorjahresspitzenwert zu übertreffen. Das Geldinstitut weist 2024 im Bereich der hauseigenen Immobilienvermittlung ein Volumen von 23,5 Millionen Euro aus, dies bedeutet eine Steigerung von knapp 6 Prozent. Aktuell verwaltet die Immobilientochter Kreissparkasse Heidenheim Immobilien + Hausverwaltungen GmbH 1.080 Wohneinheiten - ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 35,3 Prozent - Tendenz steigend.

Bausparen war gefragt


Das vermittelte Volumen in Kooperation mit der Landesbausparkasse Südwest (LBS) stieg im Berichtsjahr um 12,7 Prozent auf 67,4 Mio. Euro. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Schöpplein begründet diesen hohen Anstieg damit, dass Bausparen im Zuge gestiegener Zinsen wieder deutlich an Attraktivität gewonnen habe.

Kapital- und Ertragslage


Die Zins- und Provisionsüberschüsse inklusive der ordentlichen Erträge übertrafen das Vorjahresniveau um 8,8 Prozent auf 67,1 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich durch inflationsbedingte Preisanpassungen und gestiegenen Tarifergebnissen um 5,8 Prozent auf 34,9 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag bei 32,2 Mio. Euro. Nach Bewertung, der Zuführung zu den Vorsorgereserven und Steuerzahlungen wurde ein Bilanzgewinn von 1,73 Mio. Euro ausgewiesen.