Eine Initiative der IHK Ostwürttemberg und der HWK Ulm
Attraktiver Wirtschaftsstandort
Unternehmen spielen für die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune eine bedeutende Rolle. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, engagieren sich ehrenamtlich und fördern die Entwicklung der Kommune durch Steuerbeiträge. Sie stehen darüber hinaus für lebendige Innenstädte, für die Versorgung der Bevölkerung, sind wichtige Auftraggeber in der Region und tragen mit ihren Produkten auch das Image eines Standorts nach außen. Damit die Unternehmen diese wichtigen Funktionen bestmöglich erfüllen können, sind sie auf gute Rahmenbedingungen des Standorts angewiesen. Die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm haben daher in enger Zusammenarbeit mit Städten und Kreisen das Qualitätszeichen „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ erarbeitet.
Was ist das Ziel der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“?
Die Auszeichnung ist ein Instrument für Städte und Gemeinden, den Service für Unternehmen systematisch zu analysieren, zu bewerten und weiterzuentwickeln.
Warum sollten Sie sich als Kommune zertifizieren lassen?
Es ist ein attraktives Instrument für Ihr Standortmarketing, mit dem Sie überregional werben können.
Sie erhalten eine Analyse und Bewertung der Angebote für Unternehmen durch einen unabhängigen externen Dienstleister.
Sie bekommen Impulse für neue Konzepte für noch mehr Wirtschaftsfreundlichkeit, um
das Zusammenspiel zwischen Ihnen, der Kommune, und Unternehmen weiter zu verbessern.
Die Leistungen Ihrer Kommunen werden für die Betriebe transparent.
Mit der Teilnahme fördern Sie Ihre Vernetzung Ihrer Verwaltung mit der IHK, der HWK und den Betrieben.
Welche Schritte müssen Sie gehen?
1. Beauftragung durch Sie, die (Ober-)Bürgermeisterin oder (Ober-)Bürgermeister
Dr. Stefan Rössler von der Handwerkskammer Ulm, s.roessler@hwk-ulm.de, Tel. 0731/1425-6305 oder
über unser Online-Formular.Wir besprechen mit Ihnen dann das weitere Verfahren.
2. Zertifizierungsgespräch mit externem Dienstleister auf Basis eines Prüfungsbogens
Im Rahmen eines Auszeichnungsgesprächs werden die Kommunen durch einen von der IHK Ostwürttemberg und der Handwerkskammer Ulm beauftragten externen und unabhängigen Dienstleister geprüft. Die Prüfung findet auf Basis des Prüfbogens und weiterer erforderlicher Unterlagen statt. Dabei kann vom Auditor ein anonymer Test der Serviceangebote der Kommune durchgeführt werden.
3. Feedbackgespräch mit Handlungsempfehlungen
Die IHK und die Handwerkskammer teilen in einem persönlichen Feedback-Gespräch der Kommune gemeinsam mit dem externen Dienstleister das Ergebnis mit. Dabei wird eine schriftliche Dokumentation überreicht. Im Rahmen des Auszeichnungsgespräches werden zudem Entwicklungsziele festgelegt, die auch von den Kommunen selbst vorgeschlagen werden können. Diese gelten für die Dauer der Gültigkeit der Auszeichnung (drei Jahre) und werden im Rahmen einer Re-Zertifizierung (fünf Jahre) überprüft.
4. Öffentlichkeitswirksame Zertifikatsverleihung
Die erfolgreichen Kommunen erhalten von der IHK Ostwürttemberg und der Handwerkskammer Ulm eine Urkunde sowie das digitale Zertifikat mit umfassenden Nutzungsrechten. Dies kann z. B. auf der Internetseite, in Broschüren oder anderen Werbemedien verwendet werden. Die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm berichten - in Abstimmung mit der Kommune - über die Auszeichnung in ihren Medien (z.B. Internet, IHK-Zeitung, Social Media etc.). Dabei wird die erreichte Punktzahl nicht veröffentlicht, sondern nur der Kommune im Feedbackgespräch mitgeteilt.
Urkunde "Attraktiver Wirtschaftsstandort" der Stadt Giengen
Zeitungsausschnitt-Online zur Zertifizierung Giengens als Attraktiver Wirtschaftsstandort
Welche Kommune hat sich bereits zertifizieren lassen?
Das sind die Städte Aalen, Ellwangen, Giengen, Heidenheim, Herbrechtingen, Schwäbisch Gmünd.
Bild: Landkarte der zertifizierten Städte in Ostwürttemberg