Zukunftskompetenzen in der Ausbildung

Zusatzqualifikation Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Die Zusatzqualifikation „Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen“ bietet Auszubildenden die Möglichkeit, zukunftsweisende Kompetenzen zu erwerben.

Ziel der Prüfung

Die Zusatzqualifikation „Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen“ richtet sich an Auszubildende im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Sie bietet die Möglichkeit, über die Inhalte der eigentlichen Berufsausbildung hinaus grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu erwerben und nachzuweisen.
Ziel der Prüfung der Zusatzqualifikation (ZQ) „Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen“ ist der Nachweis der Qualifikation, die in den einzelnen Modulen vermittelten Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu überprüfen.

Anmeldung zur Prüfung, Prüfungsgebühr und Prüfungstermine

Für Fragen zur Anmeldung sowie für weitere Informationen zur Zusatzqualifikation steht Ihnen Frau Tatjana Beck gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Informationen zu den aktuellen Prüfungsgebühren finden Sie im Gebührentarif der IHK Ostwürttemberg.

Zulassung zur Prüfung

Zur Prüfung kann zugelassen werden, wer sich in einem staatlich anerkannten kaufmännischen oder gewerblich-technischen Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) befindet und nachweist, dass die für die Zusatzqualifikation erforderlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in den unter „Prüfungsfächer“ aufgeführten Modulen erworben wurden.
Der Nachweis erfolgt in der Regel durch eine Bestätigung des Ausbildungsbetriebes.
Die Zulassung zur Prüfung der Zusatzqualifikation erfolgt unter dem Vorbehalt des erfolgreichen Bestehens der Abschlussprüfung im jeweiligen anerkannten Ausbildungsberuf.

Prüfungsfächer und Gliederung der Prüfung

Die Gliederung der Prüfung erstreckt sich auf folgende Module:
A. Grundbegriffe der Künstlichen Intelligenz (KI)
In Modul A hat der/die Prüfungsteilnehmer/-in Grundkenntnisse über die grundsätzlichen Begriffe der KI nachzuweisen und zu zeigen, dass er/sie in der Lage ist, diese in der Arbeitswelt anzuwenden.
B. Chancen, Herausforderungen und ethische Fragen der KI
In Modul B hat der/die Prüfungsteilnehmer/-in Grundkenntnisse von anerkannten Potenzialen, Chancen und Herausforderungen der KI nachzuweisen.
C. Umgang mit Daten
In Modul C hat der/die Prüfungsteilnehmer/-in Grundkenntnisse im Umgang mit Daten und ihrer Verfügbarkeit nachzuweisen.
D. Grundbegriffe von Datenanalyse und maschinellem Lernen
In Modul D hat der/die Prüfungsteilnehmer/-in Grundkenntnisse im Bereich Datenanalyse und maschinellen Lernen und deren potenzieller Einsatzbereiche und Anwendungsfälle in Unternehmen nachzuweisen.

Die Prüfung wird schriftlich durchgeführt.
Die schriftliche Prüfung wird gemeinsam mit der jeweiligen Berufsschule durchgeführt und umfasst 60 Minuten.
Die Prüfung enthält Fragestellungen zu Themen aus den oben beschriebenen Modulen A, B, C und D.

Bestehen der Prüfung und Zeugnis

Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden.
Über die erfolgreich abgelegte Prüfung stellt die IHK ein Zeugnis aus, in dem das Ergebnis der schriftlichen Prüfung in Punkten und Noten ausgewiesen wird.
Die Ausstellung des Zeugnisses setzt das Bestehen der Abschlussprüfung im zugrunde liegenden anerkannten Ausbildungsberuf voraus.
Nach erfolgreichem Abschluss kann das Zeugnis zur Zusatzqualifikation bei der IHK beantragt werden. Das Zeugnis wird anschließend an die vom Prüfungsteilnehmenden angegebene Adresse versandt.

Rechtsgrundlage

Die Prüfung wird nach dem Berufsbildungsgesetz, der Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen in anerkannten Ausbildungsberufen und den besonderen Rechtsvorschriften für die Prüfung Zusatzqualifikation Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen für Auszubildende aller Fachrichtungen durchgeführt.