Wirtschaft in Ostwürttemberg
Nr. 7179720
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Heidenheimer Volksbank behauptet sich in schwierigen Märkten

Zufrieden mit dem Bilanzjahr 2025

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank erhöhte sich 2025 um 3,8 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Gewachsen ist auch das gesamte betreute Kreditvolumen (+30 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro). Davon werden Kredite in Höhe von 855 Millionen Euro (+5,2 Prozent) direkt verwaltet, 245 Millionen Euro sind von Partnern vermittelt.
Erstaunlich dabei ist, dass nach Jahren des Rückgangs die Wohnbaudarlehen Elke Müller-Jordan (Vorstandsvorsitzende) zufolge wieder deutlich angestiegen sind. Es scheint, als hätten sich viele Menschen an die höheren Kreditkosten und die gestiegenen Bau- und Immobilienpreise gewöhnt. „Viele kaufen aber auch bestehende Häuser und renovieren dann“, ergänzt Vorstandskollege Jürgen Edel.

Unternehmen investieren kaum

Festzustellen sei beim Kreditgeschäft, dass die Unternehmen bei Investitionen sehr zurückhaltend seien. „Investiert wird nur, wenn es unbedingt notwendig ist“, so Müller-Jordan. Und: „Viele unserer Privatkunden sind im Konsumverhalten sehr zurückhaltend, die klassischen Konsumentenkredite sind rückläufig“, sagt Edel.
Die Kundeneinlagen sind um rund 60 Millionen auf 1,27 Milliarden Euro gewachsen.
Hinzu kommt noch das außerbilanzielle Vermögen, das um 6,5 Prozent auf mehr als 1,7 Milliarden Euro angewachsen ist. Alles in allem belaufe sich das von der Volksbank betreute Kundenvermögen auf mehr als drei Milliarden Euro, das sind 160 Millionen Euro mehr als 2024.
Das betreute Kundenvolumen liegt bei 4,1 Milliarden Euro, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent entspricht. Damit ist ein neuer Höchststand erreicht. Bei der Ertragslage stieg der Zinsüberschuss um 1,4 Prozent auf 31,3 Millionen Euro, der Provisionsüberschuss stieg durch höhere Erträge im Wertpapiergeschäft um 1,6 Prozent auf 14,7 Millionen Euro an. Diesen Gewinnen stehen leicht gestiegene Verwaltungskosten von 24,9 Millionen Euro gegenüber, so dass sich ein Betriebsergebnis von 21 Millionen Euro ergibt.
Das ist ein Ergebnis, auf das wir zu Recht stolz sind,
sagt Müller-Jordan. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf gut 3 Millionen Euro.
Aus dem Bilanzgewinn erhielten die Mitglieder der Genossenschaftsbank eine Dividende von 2,25 Prozent (513.000 Euro). Eine halbe Million Euro soll in die gesetzlichen Rücklagen, gesteckt werden, weitere zwei Millionen Euro in die anderen Ergebnisrücklagen.
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