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Investitionen steigen deutlich
Die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG (ODR) hat auf ihrer Hauptversammlung in Ellwangen ein klares Signal gesetzt: Der Ausbau der Energieinfrastruktur gewinnt weiter an Tempo. In einem anspruchsvollen Marktumfeld bleibt das Unternehmen wirtschaftlich stabil und richtet seinen Fokus konsequent auf die Umsetzung der Energiewende in der Region. Die Vorstände Sebastian Maier und Frank Reitmajer machten deutlich: Investitionen in Netze, der Ausbau erneuerbarer Energien und die enge Zusammenarbeit mit Kommunen bleiben die zentralen Hebel für die kommenden Jahre.
Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von geopolitischen Unsicherheiten, volatilen Energiemärkten und zunehmendem Wettbewerb. Mit einem Ergebnis nach Steuern von 14,3 Millionen Euro zeigt sich die ODR dennoch robust aufgestellt. Der Gesamtumsatz lag mit rund 528 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau, vor allem infolge gesunkener Preise und Mengen. Die Entwicklungen an den Energiemärkten wirken sich weiterhin auf das Vertriebs- und Handelsgeschäft aus. Trotz zwischenzeitlich sinkender Beschaffungspreise bleibt das Umfeld volatil. Das Geschäft mit Industrie- und Geschäftskunden zeigt sich stabil.
Deutlich steigende Investitionen
Die EnBW ODR hat ihre Investitionen im Jahr 2025 deutlich erhöht. Gemeinsam mit ihrer Netztochter Netze ODR flossen rund 114 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur – rund 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Schwerpunkt lag auf den Stromnetzen, in die etwa 67 Millionen Euro investiert wurden. Für 2026 ist eine weitere Steigerung auf rund 130 Millionen Euro geplant.
Langfristig rechnet das Unternehmen bis 2035 mit einem Investitionsbedarf von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
Der Ausbau und die Modernisierung der Netzinfrastruktur bleiben zentrale Aufgaben. Neue Umspannstationen, verstärkte Leitungen und gezielte Modernisierungen schaffen die Grundlage, um erneuerbare Energien besser zu integrieren und die Versorgung weiterhin zuverlässig sicherzustellen. Die ODR setzt verstärkt auf eine vorausschauende Steuerung ihrer Netzinfrastruktur.
Parallel treibt die EnBW ODR den Ausbau der erneuerbaren Energien voran. In der Region wurden Flächen für rund 40 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 300 MW gesichert. Ziel ist es, regional erzeugten Strom stärker vor Ort zu nutzen und damit die Wertschöpfung in der Region zu halten.
Starke regionale Verankerung
Mit aktuell 180 Strom- und Gaskonzessionen ist die ODR breit in der Region verankert und konnte ihre Position im Wettbewerb weiter behaupten. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, hat die ODR 2025 ihr Personal weiter ausgebaut. Insgesamt wurden 164 Stellen besetzt, davon 117 extern. Parallel dazu wurde die Organisation weiterentwickelt, um Wachstum und Transformation nachhaltig zu unterstützen.
Sebastian Maier, Vorstand EnBW ODR, Steffen Ringwald, Aufsichtsratsvorsitzender EnBW ODR, Frank Reitmajer, Vorstand EnBW ODR .
Kontakt
Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg
Ludwig-Erhard-Straße 1
89520 Heidenheim
Tel. 07321 324-0
Fax 07321 324-169
zentrale@ostwuerttemberg.ihk.de
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