Wirtschaft in Ostwürttemberg
Nr. 7181108
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Neufirmierung: nowinta Sommerkundenevent im Kulturbahnhof Aalen

Devise lautet: „Die DNA bleibt bestehen"

Rund 250 Gäste folgten der Einladung der nowinta Finanzgruppe zum Sommerkundenevent im Kulturbahnhof Aalen. Unter dem Motto „Zwischen Geopolitik, Fed-Wechsel und Wahlkampf: Implikationen für US-Wirtschaft und Finanzmärkte" ordneten Marc Cavatoni und Christian Scherrmann, Chief U.S. Economist bei DWS, die zentralen Entwicklungen des laufenden Jahres ein und diskutierten mit dem Publikum, worauf Anleger jetzt achten sollten.
Die bisherigen Gesellschaften nowinta Investmentservice und nowinta Versicherungsservice treten künftig gemeinsam als nowinta Finanzberatung GmbH auf.
„Unsere DNA bleibt", betonte Cavatoni – der Zusammenschluss ändere nichts an Anspruch und Arbeitsweise des Hauses und symbolisiert das, was es bei nowinta eigentlich schon immer gab: alles aus einer Hand rund um alle finanziellen Themen.

Ruhige Oberfläche, viel Bewegung darunter

Im Rückblick auf das erste Halbjahr 2026 zeigte Cavatoni, wie trügerisch die vermeintliche Ruhe an den Märkten war. „Märkte stehen nahezu bei Allzeithochs", so Cavatoni, „doch ein Blick unter die Oberfläche zeigt ein differenzierteres Bild – nicht nur bei manchen Einzelwerten, sondern schon allein bei den Regionen." Die Lehre daraus sei nicht die einzelne geniale Wette, sondern Systematik und Disziplin: „Am Ende zahlt sich System und Disziplin aus."
Cavatoni verwies zudem auf die Auszeichnung als Top-Vermögensverwalter – bereits zum siebten Mal in Folge. „Diese Auszeichnung gehört Ihnen", sagte er in Richtung der Gäste, „ohne Ihr Vertrauen gäbe es sie nicht." Mit Blick nach vorn beobachtet nowinta, wie Deutschland bei der Rente die Aktie für sich entdeckt, rund um das Altersvorsorgedepot. „Es scheint, es käme endlich die Aktie als Fundament der Altersvorsorge in der breiten Bevölkerung an“, so Cavatoni.

Sind die Märkte noch rational?

Im Anschluss ordnete Christian Scherrmann die US-Wirtschaft und die Finanzmärkte ein – von der Öl- und Inflationsentwicklung über die geldpolitischen Weichenstellungen der FED bis zu den Wachstumstreibern der US-Wirtschaft. Sein Fazit für 2026: ein beherrschbarer Ölpreisschock, robuste Aktienmärkte und vor allem Diversifikation als zentrales Anlageprinzip. „Die Weltwirtschaft wurde auf den Kopf gestellt", so Scherrmann.
Dennoch gelte: „Am Markt investiert zu bleiben ist immer die richtige Strategie", denn „politische Krisen haben an den Märkten kurze Beine."
Den Abschluss bildete eine offene Podiumsdiskussion von Marc Cavatoni und Christian Scherrmann, in der Fragen aus dem Publikum aufgegriffen wurden.
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