Bundestagsabgeordnete und IHK Ostwürttemberg im regelmäßigen Austausch
Auf Wunsch der Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU) und Ricarda Lang (B’90/Die Grünen) sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwürttemberg fand zu Jahresbeginn ein gemeinsames bundespolitisches Gespräch statt. Die Abgeordneten unterstrichen dabei, dass sie auch künftig großen Wert auf diesen regelmäßigen, offenen und konstruktiven Austausch mit der regionalen Wirtschaft legen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen drei zentrale Themenfelder, die für die Zukunftsfähigkeit der Region Ostwürttemberg von besonderer Bedeutung sind:
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MINT-Bildung: Die IHK stellte aktuelle Aktivitäten und weitere Schritte zur Stärkung von MINT-Kompetenzen vor – ein entscheidender Baustein, um den Fachkräftebedarf der regionalen Industrie zu sichern und Ostwürttemberg als Modellregion für MINT-Bildung weiter auszubauen.
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Wasserstoff: Die Gesprächspartner betonten die Bedeutung des Wasserstoffhochlaufs für die Dekarbonisierung von Industrie und Mittelstand. Die Region verfügt über starke industrielle Ankerkunden und erste Erzeugungskapazitäten; nun komme es darauf an, Infrastruktur und Rahmenbedingungen zügig voranzubringen.
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Brenzbahn: Die schnelle Umsetzung des geplanten teilweisen zweigleisigen Ausbaus bzw. Der Elektrifizierung der wichtigen Schienenverbindung ist dringend notwendig. Dazu sollten parallele Planungsprozesse angeschoben werden.
Das Präsidium der IHK Ostwürttemberg dankte den Abgeordneten für den kontinuierlichen Dialog und die Bereitschaft, regionale Anliegen aktiv in Berlin zu vertreten. Beide Seiten vereinbarten, den Austausch auch 2026 in regelmäßigen Abständen fortzuführen.
von links: IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler, IHK-Präsident Markus Maier, MdB Ricarda Lang, MdB Roderich Kiesewetter, IHK-Vizepräsident Bernd Richter, IHK-Vizepräsidentin Britta Fünfstück, IHK-Vizepräsident Ulrich Betzold.
