International

Vereinigtes Königreich und EU planen SPS-Abkommen

Die britische Regierung bildet eine neue strategische Partnerschaft mit der EU zum Handel und zur Verkehr von Pflanzen, Pflanzenprodukten, Tieren, Tierprodukten, Futtermitteln und Lebensmitteln. Dies wird als sanitäres und phytosanitäres (SPS) Abkommen bezeichnet.
Ziel ist es, dass das Abkommen Mitte 2027 in Kraft tritt. Das Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra) weiß, dass einige Unternehmen länger brauchen werden, um sich an die neuen Regelungen anzupassen. Jedes Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor sollte sich jetzt auf die Veränderungen vorbereiten.
Die genauen Zeitpunkte, wann sich die Vereinbarungen ändern, hängen vom Ergebnis laufender Verhandlungen ab.
Änderungen im Rahmen des SPS-Abkommens werden Regeln in Bereichen wie folgende Bereiche beeinflussen:
  • Offizielle Kontrollen im gesamten Agrar- und Lebensmittelsystem
  • Allgemeine Lebensmittelgesetze, Verbraucherinformationen und Hygieneregeln
  • Lebensmittelzusatzstoffe, Aromastoffe, Nahrungsergänzungsmittel und neuartige Lebensmittel
  • Nahrungsmittel- und Futterverunreinigungen
  • Marketingstandards für bestimmte Lebensmittel
  • Lebensmittelkontaktmaterialien
  • andere lebensmittelbezogene Maßnahmen (wie organische Vorschriften, Mineralwasser und Bestrahlung)
  • Futtermittel und Futterhygiene
  • Gentechnisch veränderte Organismen
  • Tiergesundheit, Zucht und Wohlergehen
  • Pflanzengesundheit
  • Pflanzen- und Forstfortpflanzungsmaterial
  • Pflanzenschutzprodukte (Pestizide) und deren jeweilige maximale Rückstandswerte
  • Biozide
  • Veterinärmedizin, maximale Rückstandsgrenzwerte und antimikrobielle Resistenz
Der Handel mit Produkten wie frischen Würstchen und Burgern, bestimmten Schalentieren und Saatkartoffeln wird wieder aufgenommen.