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Ostafrika: Erneuerbare Energie - So werden Projekte finanzierbar

Ostafrikas Energiemärkte befinden sich im Wandel: Der Strombedarf steigt, gleichzeitig braucht es vielerorts verlässlichere und nachhaltigere Versorgungsstrukturen.
Deutsche Unternehmen können gemeinsam mit lokalen Partnern dazu beitragen, erneuerbare Energien auszubauen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Für den Markteintritt in Ostafrika stehen zahlreiche deutsche Förder-, Beratungs- und Finanzierungsinstrumente zur Verfügung. Die Herausforderung besteht weniger in einem Mangel an Angeboten als darin, für die jeweilige Unternehmens- und Projektphase das richtige Instrument zu finden.
Besonders gute Chancen bestehen bei gewerblichen und Solaranlagen, Batteriespeichern und Elektromobilität. In Kenia investieren Unternehmen zunehmend in eigene Solarsysteme, um Stromkosten zu senken und Versorgungsunterbrechungen abzufedern. Speicherlösungen und Net-Metering können solche Geschäftsmodelle zusätzlich attraktiver machen, weil überschüssige Energie flexibler genutzt werden kann.
Auch Elektromobilität gewinnt an Bedeutung. Während in industriellen Kenia vor allem die Nachfrage nach elektrischen Bussen und Motorrädern wächst, setzt Ruanda gezielt auf steuerliche Anreize für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur. Daraus entsteht Investitionsbedarf bei Fahrzeugen, lokaler Montage, Wartung sowie Lade- und Batteriewechselstationen.
Potenzial steckt auch in intelligenten Stromnetzen, energieeffizienten Gebäuden, klimafreundlicher Produktion, nachhaltiger Landwirtschaft und Waste-to-Energy-Projekten.
Ein Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt, worauf es ankommt: belastbare Geschäftsmodelle, geeignete Finanzierungsinstrumente und erfahrene lokale Partner.