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Bund sichert Exporte und Investitionen mit Garantien ab

Mit Exportkreditgarantien sichert der Bund Exportgeschäfte gegen politisch und wirtschaftlich bedingte Zahlungsausfälle ab. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungssicherung im Mittelstand und bei großen Unternehmen.

Exportkreditgarantien: Absicherung und Markterschließung weltweit

Im Jahr 2025 sicherte der Bund neue Lieferungen und Leistungen in Höhe von 13,3 Milliarden Euro ab. Das größte Deckungsvolumen entfiel dabei auf die Türkei, Polen und Brasilien.
Das Gesamtdeckungsvolumen sank gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro. Die Exportkreditgarantien unterstützen deutsche Unternehmen aktiv bei der Diversifizierung ihrer Absatzmärkte.
Es wurden Exporte in 138 Länder in Deckung genommen. Drei Viertel der Deckungen sicherten Geschäfte in Entwicklungs- und Schwellenländern ab.
Unter anderem übernahm der Bund Exportkreditgarantien für den Bau zweier Windparks in Polen, eines Elektrostahlwerks in Brasilien, sowie die Lieferung von fünf Umspannwerken zur Basisversorgung der Bevölkerung im Nordirak.

Neues Maßnahmenpaket stärkt Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft

Mit dem Maßnahmenpaket zur Stärkung der deutschen Exportwirtschaft hat der Bund 2025 umfassende Neuerungen eingeführt. Das Maßnahmenpaket beinhaltet einen breiteren Blick bei der Förderungswürdigkeit, Ausweitungen der Deckungspolitik und der Produktgestaltung.
Es zielt darauf ab, industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu halten, qualifizierte Industriearbeitsplätze zu sichern, die Finanzierung deutscher Exporte zu erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft zu erhöhen.