Nachhaltigkeit

DIHK Umweltbarometer 2025 veröffentlicht

Betrieblicher Umweltschutz ist alltäglicher Bestandteil unternehmerischer Entscheidungen. Unternehmen berücksichtigen ökologische Aspekte heute in nahezu allen Bereichen ihres Wirtschaftens: Von der Beschaffung über die Produktion bis hin zu Investitionsentscheidungen. Zugleich sehen sie sich mit einer stetig wachsenden Zahl an umweltbezogenen Anforderungen konfrontiert.
Der Umfang der gesetzlichen Vorgaben für Unternehmen im Bereich der Umweltpolitik ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Gleichzeitig werden neue oder verschärfte Vorgaben von Brüssel angestoßen. Aktuell mit der EU-Verpackungsverordnung, der EU-Öko-Design Verordnung oder der EU-Entwaldungsverordnung und zukünftig mit dem in der Entwicklung befindlichen Circular Economy Act sowie der Überarbeitung der REACH-Verordnung. Ebenso häufig geht der nationale Gesetzgeber über europäische Vorgaben hinaus, wie zum Beispiel mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder der Umsetzung der Einwegkunststoffrichtlinie. Dies nehmen wir zum Anlass, die Einschätzung der Unternehmen zum Umfang der Umweltregularien sowie deren Stellenwert und konkrete Auswirkungen für Unternehmen einzuholen
Mit der Unterstützung der Industrie- und Handelskammern nahmen nahezu 1.700 Unternehmen aus ganz Deutschland zwischen dem 01. Juli und 29. August 2025 an der Befragung teil. Untersucht wurden die Auswirkungen von Umweltregulierungen auf Unternehmen.
Die Antworten entfallen zu 43 % auf das verarbeitende Gewerbe, 25 % auf den Dienstleistungssektor, 12% auf Handelsunternehmen, 5% auf das Baugewerbe, 3% auf die Entsorgungswirtschaft sowie 2% auf die Gastronomie und 11% sonstiger Branchen. 69% der Antworten stammen von KMUs.
Die Ergebnisse des DIHK Umweltbarometers 2025 sind auf der Seite der DIHK ausführlich präsentiert und erläutert.