Plan B-Studie für Energiewende
Die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie „Neue Wege für die Energiewende (Plan B)“ von Frontier Economics zeigt, dass die bisher verfolgte Strategie der Energiewende absehbar in eine volkswirtschaftliche Sackgasse führt. Ein rasches Umsteuern auf marktwirtschaftliche Instrumente und Technologieoffenheit sei notwendig. Trotz der ermittelten Einsparpotenziale sei die Transformation hin zur Klimaneutralität weiterhin eine große volkswirtschaftliche Herausforderung, die angegangen werden müsse.
Studie “Neue Wege für die Energiewende”
Die Energiewende in ihrer aktuellen Ausgestaltung führt langfristig zu massiven Kostenbelastungen für Unternehmen und Haushalte, die mit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nur schwer vereinbar sind. Das geht aus der Studie "Neue Wege für die Energiewende (Plan B)" im Auftrag der DIHK hervor.
Bei Fortführung der aktuellen Energiepolitik müssten sich die jährlichen privaten Investitionen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr mehr als verdoppeln – von rund 82 Milliarden Euro im Mittel der Jahre 2020 bis 2024 auf mindestens 113 bis 316 Milliarden Euro im Jahr 2035. Ausführliche Informationen zur Studie “Plan B”.
Hohe Energiewende-Kosten gefährden auch nicht-energieintensive Branchen
Nach einer zusätzlichen Ergänzungsstudie der DIHK zu "Neue Wege für die Energiewende" gefährden die hohen Energiewende-Kosten auch nicht-energieintensive Branchen.
Die Studie beleuchtet, wie einzelne Branchen durch die aktuelle Ausgestaltung der Energiewende betroffen sind. Konkret geht sie der Frage nach, über welche Wege Unternehmen höhere Kosten zu tragen haben, in welchen Bereichen Abwanderung droht und wie sich die Risiken senken lassen.
2. Ergänzungsstudie „Institutionen“
Die von der DIHK im September veröffentlichte Studie „Neue Wege für der Energiewende“ hatte gezeigt: Der aktuelle Kurs der Energiewende in Deutschland führt zu Kosten, die für unsere Wirtschaft kaum zu stemmen sind. Neben einer Senkung der direkten und indirekten Energiekosten brauche es deshalb eine effizientere Gesetzgebung und Verwaltung. Die von der DIHK in Auftrag gegebene Ergänzungsstudie II „Institutionen“ beleuchtet, welche institutionellen Verbesserungen erforderlich sind, um die Energiewende effizienter und kostengünstiger zu machen.
