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Newsletter "Ostwestfalen International"

Der IHK-Newsletter "Ostwestfalen International" informiert monatlich kurz und prägnant über wichtige Entwicklungen und Aspekte im Außenwirtschaftsbereich. Die Inhalte des Newsletters reichen von Veranstaltungshinweisen über Ländernews bis hin zu detaillierten Infos zu Zoll und Verfahrensfragen. Interessante Außenwirtschafts-Publikationen werden ebenfalls aufgeführt. Der Versand erfolgt monatlich kostenlos - tragen Sie sich gerne in den Verteiler ein.

Ausgabe Oktober 2026:

Internetadresse des Monats

Förderdatenbank Entwicklungsländer

Wer ein Projekt in einem Entwicklungsland plant, kann auf zahlreiche Förderprogramme und Finanzierungslösungen zugreifen. Die Förderdatenbank bietet Ihnen eine intuitive, strukturierte Übersicht, die es ermöglicht, schnell und zielgerichtet das passende Angebot zu finden. Wenige Angaben genügen, um Fördermöglichkeiten zu identifizieren, die optimal zu Ihrem Vorhaben passen. - Details

Veranstaltungen

Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU leicht(er) gemacht - online

Immer häufiger werden KMU in Deutschland um Informationen zu ihren Nachhaltigkeitsanstrengungen gebeten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt das vor einen enormen Arbeitsaufwand. Für Erleichterung soll der „Voluntary Standard“ (VS) sorgen: Mit diesem fakultativen Standard steht nun erstmals ein europaweit einheitlicher Rahmen für die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung zur Verfügung. iel des VS ist es, Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten eine verhältnismäßige und standardisierte Möglichkeit zur Bereitstellung von Nachhaltigkeitsinformationen zu bieten. Welche Unternehmen den VS nutzen können, wie der Standard aufgebaut ist und welche Bedeutung der „Value Chain Cap” für die Praxis hat, erläutert die DIHK in einem Webinar am 9. Oktober 2026. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

12. Deutsch-Französischer Wirtschaftstag in Berlin

Der 12. Deutsch-Französische Wirtschaftstag findet am 11. Dezember 2026 in der European School of Management and Technology in Berlin statt. Es erwarten Sie hochrangige Führungskräfte, Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger aus Deutschland und Frankreich, um gemeinsam über die zentrale Herausforderung für eine gemeinsame Zukunft zu diskutieren: „Europas Zukunft sichern“. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

China und die deutsche Wirtschaft: Zwischen Chancen und wachsendem Wettbewerbsdruck - online

China bleibt ein wichtiger Markt für deutsche Unternehmen, doch die Beziehungen verändern sich grundlegend. Chinesische Unternehmen sind technologisch stärker geworden und konkurrieren zunehmend direkt mit europäischen Anbietern. Gleichzeitig sorgen staatliche Eingriffe, Subventionen und Exportkontrollen für wachsende Handelskonflikte. Für Deutschland und die EU stellt sich die Frage, wie faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden können, ohne die wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu gefährden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 13. Oktober 2026 stehen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, faire Wettbewerbsbedingungen, die Rolle der EU und die Frage, wie Unternehmen ihre China-Strategien an die neuen Rahmenbedingungen anpassen können. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

Kanada: Marktchancen und Markteintritt - online

Der kanadische Markt gewinnt für deutsche Unternehmen zunehmend an Bedeutung – sowohl als attraktive Ergänzung beziehungsweise Alternative zum US-Markt als auch aufgrund der Vorteile des Freihandelsabkommens CETA, das den Markteintritt und den Ausbau bestehender Geschäftsaktivitäten deutlich erleichtert. Neue Geschäftschancen entstehen vor allem dort, wo Projekte in die konkrete Planung und Umsetzung gehen. Insbesondere im Rohstoffsektor, bei Energievorhaben und im Ausbau der Infrastruktur werden derzeit zahlreiche Investitionen vorbereitet oder bereits realisiert. Im Rahmen der Veranstaltung am 14. Oktober 2026 beleuchten wir die aktuelle wirtschaftliche Situation Kanadas und zeigen auf, welche Chancen und Perspektiven sich für deutsche Unternehmen ergeben. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

Venezuela im Wandel- online

Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Lage in Venezuela einzuschätzen – und wo liegen Chancen und Risiken für ein zukünftiges Engagement? Expertinnen und Experten geben am 16. Oktober 2026 online einen aktuellen und kompakten Überblick über die aktuelle Situation in Venezuela und beleuchten Chancen und Geschäftspotentiale. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

Frankreich: EPR - Aktuelle Entwicklungen und konkreter Handlungsbedarf für betroffene Unternehmen

Ab dem Jahr 2027 unterliegen alle auf den französischen Markt gebrachten Verpackungen einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR). Das handlungsorientierte Webinar der AHK Frankreich am 27. Oktober 2026 erläutert welche Verpackungen als Haushaltsverpackungen oder industrielle und gewerbliche Verpackungen eingestuft werden und welche EPR-Verpflichtungen und Kosten hieraus für betroffene Unternehmen entstehen. Die Teilnahme ist kostenlos. - Anmeldung

Unternehmensreisen

Panama: Maritime Abfallwirtschaft und Recycling in Panama

Vom 23. bis 27. November 2026 führt die energiewächter GmbH gemeinsam mit der Deutsch-Panamaischen Industrie- und Handelskammer (CAPA) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Markterkundungsreise nach Panama durch. Im Mittelpunkt stehen die Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie die maritime Abfallübernahme von Schiffen auf Reede. Angesichts des hohen Schiffsaufkommens im Panamakanal wächst der Bedarf an Lösungen für die Übernahme, Behandlung und Verwertung von Schiffsabfällen gemäß den MARPOL-Vorgaben. Die Reise richtet sich an deutsche Unternehmen mit Lösungen in den Bereichen Abfall- und Recyclingtechnik, maritime Entsorgung, Abwasserbehandlung, Ressourcenrückgewinnung sowie digitale und mobile Systeme für das Abfallmanagement. - Details

Allgemeine Informationen

A1-Bescheinigung: Reform im Europäischen Sozialversicherungssystem

gtai - Die EU plant umfangreiche Änderungen bei der A1-Bescheinigung. Kurze Geschäftsreisen sollen künftig teilweise ohne den sozialversicherungsrechtlichen Nachweis möglich sein. Für Unternehmen besonders relevant sind die geplante Vorabbeantragung der A1-Bescheinigung, die vorgesehenen Ausnahmen für bestimmte Kurzzeittätigkeiten sowie die Sonderregelungen für die Bauwirtschaft. Die Verordnung tritt am ersten Tag des Monats nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Bis dahin gilt die bisherige Vorgehensweise. - Details

EU und CPTPP: Starke Allianz gegen Protektionismus schmieden

Die CPTPP ist ein Freihandelsabkommen zwischen zwölf Volkswirtschaften im Pazifikraum: Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur, dem Vereinigten Königreich und Vietnam. Im November 2025 vereinbarten die EU und das CPTPP in Melbourne einen Handels- und Investitionsdialog für eine engere Zusammenarbeit – ein erster konkreter Schritt hin zu einer strukturierten Partnerschaft. Die CPTPP-Region ist bereits heute der wichtigste Exportmarkt Deutschlands, noch vor den USA. Die DIHK spricht sich dafür aus, dieses Potenzial strategisch zu nutzen. - Details

EU-Konsultation: Verbringung von Abfällen in Nicht-OECD-Länder

Die EU-Kommission hat eine Liste von Nicht-OECD-Ländern erstellt, die ab Mai 2027 bestimmte nicht gefährliche Abfälle aus der EU einführen dürfen. Der Entwurf der Liste richtet sich nach der Fähigkeit der Länder, solche Abfälle umweltgerecht zu entsorgen. Zu diesem Vorschlag bittet die EU-Kommission im Rahmen einer öffentlichen Konsultation bis zum 16. Oktober 2026 um Rückmeldung von interessierten Kreisen. - Details

EU: Anerkennung von Qualifikationen und Entsendung wird einfacher und schneller

Die Europäische Kommission hat das Paket zur fairen Arbeitskräftemobilität verabschiedet, um klare soziale Rechte für alle Menschen überall in der EU zu gewährleisten, unabhängig davon, wo sie leben und arbeiten möchten. Der Europäische Sozialversicherungspass (ESSPASS) verringert den Verwaltungsaufwand und schafft mehr Rechtssicherheit für grenzüberschreitend tätige Unternehmen. Die Einhaltung der Vorschriften bei der vorübergehenden Entsendung von Personal ins Ausland wird dadurch erleichtert. - Fragen und Antworten

Ihre Ideen für 2028: Maßnahmen der Exportinitiative Energie mitgestalten

Welche Zielmärkte bieten besondere Chancen für deutsche Energietechnologien? Wo können Unternehmen mit passenden Maßnahmen bei der internationalen Markterschließung unterstützt werden? Die Exportinitiative Energie lädt Interessierte dazu ein, Vorschläge für die Maßnahmenplanung 2028 einzureichen. Vorschläge können bis zum 14. Oktober 2026 eingereicht werden. Details

EU-Fahrerqualifikation (BKrFQG) – Prüfung jetzt auch in Fremdsprachen

Die Prüfung zur beschleunigten Grundqualifikation, die nur aus einem theoretischen Teil besteht, kann ab sofort neben Deutsch auch in folgenden Sprachen abgelegt werden. Albanisch, Englisch, Hocharabisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Ukrainisch. Die fachlichen Anforderungen bleiben unverändert. Insbesondere die Registrierung, Belehrung und alle Erläuterungen im Rahmen der Prüfung sind weiterhin nur in deutscher Sprache möglich. Auch die vorgeschriebene, der Prüfung vorausgehende Schulung findet weiterhin in deutscher Sprache statt. - Details

Länderinformationen

Japans Schiffbau plant das Comeback

Tokio pumpt Milliarden in seine Werften. Die japanische Regierung hat den Schiffbau als einen von 17 strategischen Industriebereichen identifiziert. Ziel ist es, die heimische Schiffbauproduktion bis 2035 zu verdoppeln. Dafür sind öffentliche und private Investitionen von insgesamt rund einer Billion Yen (etwa 5,5 Mrd. Euro) vorgesehen. Der Ausbau der Werftkapazitäten gilt dabei als zentrale Voraussetzung für die Umsetzung dieser Strategie. Die geplanten Investitionen könnten zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen entlang der maritimen Wertschöpfungskette schaffen. Chancen ergeben sich insbesondere in den Bereichen Schiffbauausrüstung, Hafen- und Werfttechnik, Automatisierung, Energietechnologien sowie Lösungen für emissionsarme Schifffahrt.

Japan: Forschungskooperationen bieten deutschen Unternehmen Chancen

Die großen deutschen Konzerne forschen meist schon lange in Japan. Mittelständler (KMU) und Start-ups finden geeignete Partner oft nicht so leicht. Kaltakquise führt in Japan nur selten zum Erfolg. An dieser Schnittstelle setzt das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo (DWIH) an. Als eines von fünf Zentren weltweit wird das DWIH Tokyo vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) verwaltet. Es ist eine Plattform für deutsche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschende Unternehmen in Japan. - Details

Kanada und EU: Jetzt die Partnerschaft auf eine neue Stufe heben

Kanada entwickelt sich angesichts geopolitischer Spannungen, wachsender wirtschaftlicher Sicherheitsrisiken und der Neuordnung globaler Lieferketten zu einem strategischen Partner der Europäischen Union. ls rohstoffreicher demokratischer Rechtsstaat, enger NATO-Partner, Mitglied der G7 sowie der Transpazifischen Partnerschaft CPTPP bietet Kanada erhebliche Potenziale für den Ausbau von Handel, Investitionen, Forschung, Digitalisierung und Energiekooperation. Konkret sieht die DIHK in mehreren Bereichen Handlungsbedarf. Die einzelnen Empfehlungen im Überblick. - Details

Kanada: Autonome Systeme halten Einzug in Bergbau und Logistik

gtai - In Albertas Ölsandminen fahren Schwerlast-Lkw ohne Fahrer durch riesige Tagebaue. In Ontarios Goldbergbau übernehmen digital gesteuerte Muldenkipper und Bohrgeräte immer mehr Aufgaben. Und im Großraum Toronto sollen Lastwagen Waren auf festgelegten Routen autonom zwischen Verteilzentren und Filialen transportieren. Damit entstehen Geschäftsmöglichkeiten für Anbieter von Automatisierungs-, Kommunikations-, Sensorik- und Steuerungstechnik. Hinter den Fahrzeugen steht eine Vielzahl weiterer Technologien. Benötigt werden Kommunikationsnetze, Ortungssysteme, Steuerungssoftware und andere Lösungen, die den sicheren Betrieb solcher Systeme ermöglichen. - Details

Marokko: Neues Online-Verfahren für die Mehrwertsteuer

gai - Erbringen ausländische Anbieter digitale Dienste aus der Distanz an marokkanische Verbraucher (B2C), müssen sie die Mehrwertsteuer nun online abwickeln. Unternehmen müssen sich für das elektronische Mehrwertsteuerverfahren registrieren, wenn sie: keinen Sitz in Marokko haben und aus der Distanz digitale Dienstleistungen an marokkanische Kunden erbringen, die nicht der Mehrwertsteuer unterliegen - also Verbraucher sind. Typische digitale Dienstleistungen sind: Software as a Service, CRM-Systeme, Fernwartungen von Anlagen und Maschinen, Streamingdienste, digitale Downloads (Zeitschriften, Software) oder Online-Lernplattformen. - Details

Marokkos Bahnambitionen eröffnen neue Chancen für deutsche Unternehmen

Der Ausbau des marokkanischen Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes bietet neue Perspektiven für internationale Unternehmen. Mehr als 10 Milliarden US-Dollar investiert das Königreich bis 2030 in den Ausbau und der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur. Die Kooperation zwischen Deutschland und Marokko im Verkehrs- und Eisenbahnsektor bietet vielfältige Möglichkeiten. Die marokkanische ONCF war mit einer Delegation von rund 35 Fachleuten auf der InnoTrans Berlin vertreten und führte Gespräche mit Herstellern und Zulieferern der Branche. Für deutsche Unternehmen ergeben sich damit interessante Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Technologie, Ausrüstung, Zulieferindustrie, industrielle Partnerschaften und Investitionen. - Details

Moldau im Fokus möglicher neuer EU-Regeln für Pestizidrückstände

Strengere europäische Vorgaben für Rückstände besonders gefährlicher Pestizide könnten künftig auch für Moldau an Bedeutung gewinnen. Im Mittelpunkt steht die Überlegung der EU, die zulässigen Rückstandswerte für bestimmte Wirkstoffe, die in der Union aus Gesundheits- oder Umweltgründen bereits verboten sind, bei importierten Agrarprodukten deutlich zu senken. Noch handelt es sich um eine vorläufige Analyse und nicht um eine Entscheidung der Europäischen Kommission. Die aktuellen Bedingungen für moldauische Agrarexporte in die EU bleiben unverändert. Dennoch zeigt der Bericht, wie wichtig eine frühzeitige Vorbereitung auf höhere Standards ist.

Niederlande: FAQ Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)

Seit Inkrafttreten der neuen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) erreichen uns zahlreiche Fragen von deutschen Unternehmen, die verpackte Produkte in den Niederlanden auf den Markt bringen. Wer muss sich bei Verpact registrieren? Ab wann gelten die neuen Pflichten? Ist ein bevollmächtigter Vertreter erforderlich? Und welche Unterstützung bietet die Deutsch-Niederländische Handelskammer? Unsere FAQs geben einen Überblick über die wichtigsten Fragen und zeigen, was deutsche Unternehmen jetzt beachten sollten.. - Details

Niederlande: Arbeitnehmerentsendung in die Niederlande

Was müssen deutsche Unternehmen bei der Entsendung von Arbeitnehmern in die Niederlande beachten? Informationen zu Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Lohnsteuer und Meldepflichten.. - Detail

Rumänien: Gasplattform für "Neptun Deep" fertiggestellt

Die Installation der Offshore-Förderplattform für das Gasprojekt Neptun Deep im Schwarzen Meer ist abgeschlossen. Rumänien soll größter Gasproduzent in der EU werden. Neptun Deep gilt mit geschätzten 100 Milliarden Kubikmetern an förderbarem Gas als eines der bedeutendsten Erdgasvorkommen in der Europäischen Union. Durch dieses Projekt soll Rumänien zum größten Gasproduzenten der EU werden und die regionale Energiesicherheit stärken. - Details

Spanien und Portugal investieren in Maschinen und Anlagen für den Bergbau

gtai - Beide Länder wollen dem Bergbausektor mehr Gewicht verleihen. Ein Grund für die gestiegene Bergbauaktivität ist auch die EU-Rohstoffstrategie. Die geplanten Minenvorhaben gehören zu den europaweit 47 Projekten, die die EU im März 2025 als strategisch für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen eingestuft hat. Allein bei den von der EU ausgewählten strategischen Projekten auf der Iberischen Halbinsel ergibt sich ein Investitionsbedarf von mehr als 3 Milliarden Euro. Daraus entstehen Zulieferchancen für Anbieter von Bergbaumaschinen und Bergbauausrüstung. - Details

Südafrikas Medizintechnikmarkt wächst dynamisch

gtai - Hoher Modernisierungsbedarf und steigende Gesundheitsausgaben kurbeln die Nachfrage nach Medizintechnik an. Ein Großteil des Bedarfs wird importiert. Südafrikas Medizintechnikmarkt wächst: Nach Angaben des Marktforschungsinstituts BMI wird das Marktvolumen 2026 rund 1,7 Milliarden US-Dollar (US$) erreichen - ein Anstieg um 43 Prozent im Vergleich zu vor drei Jahren. Bis 2029 wird ein Marktvolumen von knapp 2 Milliarden US$ erwartet. Deutschland zählt mit einem Marktanteil von rund elf Prozent zu den wichtigsten MedTech-Lieferanten Südafrikas. Besonders stark vertreten sind deutsche Unternehmen bei Röntgen- und Diagnosegeräten, aber auch bei Labor-, Krankenhaus- und Orthopädietechnik. - Details

Südeuropa: Hohe Nachfrage nach Kälte-, Klima- und Dämmtechnik

gtai - Nicht nur Deutschland hat in diesem Jahr historische Hitzewellen erlebt, auch in Ländern rund um das Mittelmeer ist das Thema seit Jahren Alltag. Anbieter von Klimatechnik, Begrünungen und Gebäudekühlung sollten diese Märkte im Blick haben. Unternehmen beobachten jedenfalls eine wachsende Nachfrage nach naturbasierten Lösungen für Gebäude und Stadtquartiere im Land. Etwa nach begrünten Dachflächen und Fassaden. Auch speziell gestaltete Fassaden- und Dämmsysteme können ebenfalls die Temperaturbelastung verringern. Auch spezielle Beschichtungen mit wärmereflektierenden Pigmenten spielen eine wichtige Rolle. - Details

Vereinigtes Königreich: 5. Deutsch-Britische Ausschreibung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Deutschland und das Vereinigte Königreich haben eine Ausschreibung zur Einreichung von Anträgen für gemeinsame FuE-Projekte geöffnet. Diese konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen in allen Technologie- und Anwendungsbereichen, die ein hohes Marktpotenzial aufweisen. Die Fördermittel werden jeweils aus den nationalen Programmen bereitgestellt – in Deutschland durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Abgabefrist für die Anträge ist der 1. Dezember 2026. - Details

Zoll und Außenwirtschaftsrecht

EU Zollreform in Kraft getreten

Die EU-Zollreform ist in Kraft getreten und markiert den Beginn eines besseren und einfacheren Zollsystems. Im Mittelpunkt der Reform stehen ein modernisierter Zollkodex der Union (UZK) und die Einrichtung der EU-Zollbehörde (EUCA). Die Umsetzung wird schrittweise erfolgen, wobei die Mitgliedstaaten 12 Monate Zeit haben, um die neuen Vorschriften vollständig umzusetzen. Die EU-Zollbehörde wird voraussichtlich 2027 ihre Tätigkeit aufnehmen, während die EU-Zolldatenplattform ab dem 1. Juli 2028 für Sendungen im elektronischen Handel verbindlich sein wird. Die neue Bearbeitungsgebühr wird voraussichtlich ab November dieses Jahres gelten. - Details und Amtsblatt

Update: Schutzmaßnahmen Stahl - die EU ändert die Maßnahmen

gtai - Angaben zu Schmelz- und Gießland sind ab 1. Oktober 2026 verpflichtend. Die EU-Kommission hat die Codierungen für die Zollanmeldung bekannt gegeben. - Details

Zoll-EORI-Nummer – elektronische Datenverwaltung Pflicht

Zur Erinnerung: Ab dem 1. Oktober 2026 kann die EORI-Nummer-Verwaltung nur noch elektronisch über das Zoll-Portal erfolgen. - Details

Verlängerung der Allgemeinen Genehmigung (AGG) Nr. 48

Mit Bekanntgabe vom 10. September 2026 wurde die AGG Nr. 48 verlängert. Sie ist nunmehr zeitlich befristet bis zum 15. September 2027 gültig. Die AGG Nr. 48 wurde im März 2026 eingeführt und gilt für die Ausfuhr oder Verbringung mit anschließender Ausfuhr von Gütern zur Verwendung zur Luftverteidigung und zur Marineverteidigung (einschließlich Maßnahmen zum Schutz vor oder Beseitigung von Seeminen) nach Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate sowie die Ukraine, soweit alle Voraussetzungen der AGG Nr. 48 vorliegen. - Pressemeldung und Volltext

Atlas Ausfuhr: Nachrichtenverkehr mit Frankreich: Ausfuhren in Richtung UK mit Ausgangszollstelle in Calais

Für deutsche Ausfuhrvorgänge unterbleibt teilweise weiterhin die Übermittlung der Ausgangsbestätigungen aus Frankreich (vgl. ATLAS-Info 0786/25 vom 16.05.2025). Folglich kann ein Ausgangsvermerk (Nachricht „Mitteilung zur Ausfuhr“ (E_EXP_NOT)) von der Ausfuhrzollstelle erst nach alternativer Erledigung des Ausfuhrvorgangs im Rahmen des Nachforschungsverfahrens gemäß Kapitel 4.9.5 Verfahrensanweisung zum IT-Verfahren ATLAS an den Teilnehmer übermittelt werden. Ein nicht unerheblicher Anteil ausbleibender Ausgangsbestätigungen betrifft den Ausgang über Calais mit dem Bestimmungsland Vereinigtes Königreich (GB).

Freihandelsabkommen zwischen Kosovo und EFTA tritt in Kraft

Das Freihandelsabkommen zwischen Kosovo und den Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) trat am 1. September 2026 schrittweise in Kraft. Zunächst gilt das Abkommen für Island, Kosovo und Norwegen. Für Liechtenstein und die Schweiz tritt es zum 1. Oktober 2026 in Kraft.

Indien: Vorteile der Sonderwirtschaftszonen

gtai - Die Begünstigungen für Exportzonen sind im Außenhandelsregime festgeschrieben. Demnach können exportorientierte Industrieunternehmen bei den zuständigen Ministerien und Behörden den Status einer entsprechenden Zone beantragen. - Details

Zollregularien für Waren aus israelischen Siedlungen

gtai - Bei Waren aus israelischen Siedlungen in der Westbank, Ostjerusalem und auf den Golanhöhen sollten Unternehmen die besonderen EU-Vorgaben zur Ursprungskennzeichnung beachten. - Details

Zoll-Informationen zu CBAM

Der Zoll informiert in der ATLAS-Teilnehmerinformation 0999/26 über Änderungen bei der Kodierung bei Einfuhren zum „Antrag auf Zuerkennung des Status eines zugelassenen CBAMAnmelders“. - Details

Zoll-Informationen zu CERTEX

Der Zoll informiert in der ATLAS-Informationen 1001/26 über die Zollabwicklung „ATLAS-CERTEX“ in Bezug auf F-Gas/ODS-Dokumente bei der Einfuhr. - Details

USA führt höhere Zollabfertigungsgebühren ein

gtai - Die Zollbehörde Customs and Border Protection (CBP) wird ab Oktober 2026 die Zollabfertigungsgebühren anpassen. - Details

EU-Antidumpingmaßnahmen – Sonderzölle bei der Einfuhr

Für die nachstehend aufgeführten Waren aus den angegebenen Ländern erhebt die EU bei der Einfuhr Zusatz-Zölle. Die Verordnungen (EU-VO) sind einsehbar in den EU-Amtsblättern C bzw. L.
EU-Verordnung 2026/2064 - Titandioxid/Volksrepublik China

Messen

Gemeinschaftsstand für innovative Unternehmen auf der ANUGA Foodtec 2027

Junge, innovative Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen erhalten die Chance, ihre Technologien und Lösungen auf der Anuga FoodTec 2027 einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Die weltweit führende Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie findet vom 23. bis 26. Februar 2027 in Köln statt. Die Teilnahme wird gefördert. Begleitend zur Messe wird das Enterprise Europe Network eine internationale Matchmaking-Veranstaltung organisieren. Match & Innovate @ Anuga FoodTec 2027 bietet Unternehmen die Möglichkeit, bereits vor der Messe gezielt Gesprächstermine mit relevanten Geschäftspartnerinnen und -partnern zu vereinbaren. - Details

Auslandsmesse-Programm der Exportinitiative Energie 2027

Die Exportinitiative Energie bringt deutsche Energietechnologien auch 2027 auf internationale Bühnen. Auf ausgewählten Fachmessen können Unternehmen ihre Lösungen sichtbar machen, Geschäftskontakte aufbauen und neue Absatzmärkte kennenlernen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat für das Messejahr 2027 ausgewählte Fachveranstaltungen in relevanten Zukunftsmärkten festgelegt. Im Rahmen der deutschen Gemeinschaftsstände profitieren teilnehmende Unternehmen von attraktiven Konditionen und einem professionellen gemeinsamen Auftritt. - Details

Publikationen

China: AHK Industry Zone Directory - Ihr strategischer Leitfaden für Investitionen und Kooperationen

Mit dem AHK Industry Zone Directory 2026/2027 veröffentlicht die Deutsche Handelskammer in China einen umfassenden Leitfaden für deutsche Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten im chinesischen Markt. Die Publikation bietet aktuelle Einblicke in ausgewählte Industrieparks, regionale Wirtschaftsstandorte und Innovationsökosysteme und unterstützt Unternehmen bei der Bewertung von Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten. Mit dem Directory stellt die Deutsche Handelskammer in China deutschen Unternehmen ein praxisorientiertes Instrument zur Verfügung, um Marktchancen zu bewerten, geeignete Standorte zu identifizieren und strategische Entscheidungen für ihr China-Geschäft fundiert vorzubereiten. - kostenloser Download

Arbeitsprogramm der EU: Lebensmittel- und Veterinärprüfungen 2027

Die DG Gesundheit und Lebensmittelsicherheit entwickelt und veröffentlicht ein jährliches Arbeitsprogramm, das eine detaillierte Liste von Audits und anderen geplanten Kontrollen in den Bereichen Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Lebensmittelqualität, Tiergesundheit, Tierschutz, Pflanzengesundheit und Importkontrollen umfasst. - kostenloser Download