Zoll
Marokko
Neue Gesetze, verschärfte Vorschriften und internationale Handelskonflikte machen Zoll- und Außenwirtschaftsrecht komplexer denn je. Wir halten Sie mit aktuellen Meldungen auf dem Laufenden.
Neue Einfuhrabgaben 2026 im Überblick
Das Finanzgesetz 2026 ändert die Einfuhrabgaben für Lebensmittel, Smartphones und Medikamente – mit dem Ziel, die Kaufkraft und die lokale Industrie zu stärken. Dazu gehören Anpassungen bei Zollsätzen, der Einfuhrumsatzsteuer sowie der Verbrauchsteuer. Zudem setzt Marokko die 2023 eingeleitete Reform der Einfuhrzölle für pharmazeutische Produkte fort. Die Germany Trade & Invest gibt einen Überblick.
Einfuhren aus der Westsahara fallen unter das Präferenzabkommen
Gemäß Mitteilung im Amtsblatt (EU) L/2025/2042 fallen Einfuhren aus der Westsahara (Marokko) unter das Präferenzabkommen. Damit gelten für Erzeugnisse mit Ursprung in der Westsahara, die der Kontrolle der Zollbehörden des Königreichs Marokko unterliegen, die gleichen Handelspräferenzen wie die, die von der EU für unter das Assoziationsabkommen fallende Erzeugnisse gewährt werden. Die Identifizierung der genannten Erzeugnisse ist durch Bezugnahme auf die Ursprungsregion in den vorgesehenen Ursprungsnachweisen zu ermöglichen. Hierzu ist ein Hinweis auf den regionalen Ursprung (Laâyoune-Sakia El Hamra, Dakhla Oued Ed-Dahab) anzugeben.
Schutzmaßnahme für Faserplatten aus Holz
Die Maßnahme umfasst einen Zusatzzoll in Höhe von einem Dirham pro Kilogramm importierter Ware. Sie ist am 15. April 2025 in Kraft getreten und gilt für drei Jahre. Ein bestimmtes Zollkontingent ist vom Zusatzzoll ausgenommen. Zudem sind Einfuhren aus zahlreichen Ländern ebenfalls ausgenommen. Die Germany Trade & Invest informiert.
