Malaysia
Die IHK Ostwestfalen ist im Rahmen der arbeitsteiligen Zusammenarbeit der nordrhein-westfälischen Industrie-und Handelskammern Ansprechpartner für Firmen, die Wirtschaftsbeziehungen zu Malaysia aufnehmen oder ausbauen wollen. Daher möchten wir Sie gern über Neuigkeiten rund um das Malaysia-Geschäft informieren.
Malaysia steht als Handelspartner für Deutschland seit vielen Jahren mit Singapur an der Spitze der ASEAN-Staaten. Malaysia ist Ziel ausländischer Direktinvestitionen, die von den günstigen Rahmenbedingungen angezogen werden, zugleich aber auch für einen wirtschaftlich stimulierenden Technologietransfer sorgen. Gut 700 deutsche Unternehmen sind in Malaysia vertreten, viele betreiben Produktionsstätten und exportieren die hier hergestellten Waren weltweit. Malaysia wird von deutschen Firmen auch zunehmend als regionale Drehscheibe für Südostasien und darüber hinaus genutzt.
Dezember 2025: Mit dem im Handelsabkommen beschlossenen Abbau von tarifären und nichttarifären Handelsbarrieren genießen US-Produkte gegenüber deutschen Erzeugnissen künftig Vorteile. Ein Beispiel ist Medizintechnik, bei der deutsche Anbieter für bestimmte Produkte weiterhin den zeit- und kostenintensiven Halal-Zertifizierungsprozess durchlaufen müssen, während er für US-Waren entfallen soll. Die Verpflichtung Malaysias, bis 2030 Maschinen zur Halbleiterproduktion und Ausrüstungen für Rechenzentren im Wert von fast 150 Milliarden US$ von US-Unternehmen zu kaufen, könnte deutsche Ausrüstungsanbieter verdrängen.
Malaysia: Allgemeine Länderinformationen
- Wirtschaftsdaten kompakt
- Export-Import-Statistik nach Branchen
- Länderprofil des Statistischen Bundesamtes
- Reiseinformationen - Auswärtiges Amt
- Deutsch-Malaysische Industrie- und Handelskammer
- Germany Trade & Invest: Handelsvertreter, Niederlassungsrecht, Steuerrecht etc.
- Messen
Malaysia: Stamp Duty - Stempelgebühr
Die Stempelgebühr ist eine malaysische Steuer, die für bestimmte Geschäfte, schriftliche Urkunden und Dokumente mit finanziellen, rechtlichen oder kommerziellen Auswirkungen erhoben wird. Alle Dokumente und Urkunden, die beim Inland Revenue Board gestempelt werden müssen, sind im First Schedule of the Stamp Duty Act gelistet. Diese Dokumente beinhalten zum Beispiel Kaufverträge, Mietverträge und seit 2009 auch Dienstleistungsverträge.
