07. Juli 2026
Neue Kooperation IHK-Schule-Wirtschaft zwischen Katholischer Hospitalvereinigung und Realschule Heepen
Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) haben die Realschule Heepen und die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen gGmbH (KHO) mit Sitz in Bielefeld jetzt eine Vereinbarung zur „Kooperation IHK-Schule–Wirtschaft“ unterzeichnet.
Besiegeln die Kooperation „IHK-Schule-Wirtschaft“ (von links): Elena Finke (Referatsleiterin Bildungsmarketing und Berufsorientierung der IHK Ostwestfalen), Stefanie Schrader (Leiterin der Realschule Heepen) und Matthias Bitter (Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen).
Seit Beginn des Projektes im Jahr 2002 ist es die 288. Kooperationsvereinbarung zwischen weiterführenden Schulen und ausbildenden Betrieben in der Region, die unter Beteiligung der IHK zustande gekommen ist. Die KHO gehört aktuell zu den besonders aktiven Partnern im Netzwerk „IHK-Schule–Wirtschaft“ und hat in den vergangenen sieben Monaten vier Kooperationen mit Schulen in Ostwestfalen geschlossen.
Freuen sich über die vereinbarte Kooperation „IHK-Schule-Wirtschaft“ (von links): Elena Finke (Referatsleiterin Bildungsmarketing und Berufsorientierung der IHK Ostwestfalen), Isabel Gromzik (Studien- und Berufswahlkoordinationsteam der Realschule Heepen), Anne-Kathrin Bödding (Zweite Konrektorin der Realschule), Stefanie Reuter (Studien- und Berufswahlkoordinationsteam der Realschule), Schulleiterin Stefanie Schrader, Matthias Bitter (Geschäftsführer Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen), Julia Mehling (Schulleitung Generalistik am KHO-Bildungscampus) und Christopher Lemcke (Berufspädagoge am KHO-Bildungscampus).
Elena Finke, Referatsleiterin Bildungsmarketing und Berufsorientierung bei der IHK, stellte während der jüngsten Unterzeichnung bei der KHO die Zielsetzung des Projekts vor: „Durch die Kooperationen wollen wir Schulen und Ausbildungsbetriebe in Ostwestfalen enger miteinander vernetzen.“ Schülerinnen und Schüler kämen dadurch frühzeitig und praxisnah mit der Arbeitswelt der Unternehmen in Kontakt und könnten verschiedene Berufsperspektiven kennenlernen. „Gleichzeitig haben Betriebe die Chance, potenzielle Auszubildende frühzeitig zu erreichen und sich als Arbeitgeber vorzustellen“, erklärt Finke. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bestehe ein wachsender Bedarf an Nachwuchskräften. „Deshalb vermitteln wir allen allgemeinbildenden Schulen in Ostwestfalen, die dies wünschen, einen passenden Kooperationspartner“, so Finke.
„Praxisnahe Einblicke, gemeinsame Projekte und persönliche Begegnungen sind entscheidend, um junge Menschen frühzeitig für Gesundheitsberufe zu begeistern. Deshalb intensiviert die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen die Zusammenarbeit mit Schulen in der Region. Das stärkt die Berufsorientierung und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, sagt KHO-Geschäftsführer Matthias Bitter. „Die Kooperation mit der Realschule Heepen ist dabei ein weiterer wichtiger Baustein.“
Mit dem KHO-Bildungscampus und seinen sechs angeschlossenen Krankenhäusern biete der Verbund ideale Rahmenbedingungen für eine breite Palette an Ausbildungs- und Entwicklungsperspektiven. „Durch gemeinsame Projekte, Praktika und Informationsformate erhalten Schülerinnen und Schüler konkrete Orientierung für ihre berufliche Zukunft“, erklärt Bitter. Als fest in der Region verankerter Arbeitgeber verstehe es die KHO es als wichtigen Auftrag, Schule und Praxis enger miteinander zu verzahnen. „Gleichzeitig legt die KHO großen Wert auf den Austausch mit der jungen Generation, deren Ideen und Interesse an gesellschaftlich relevanten Berufsfeldern wichtige Impulse geben.
Die Kooperationen stärken die Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Gesundheitssektor und tragen dazu bei, Nachwuchskräfte zu gewinnen“, so Bitter.
Auch Stefanie Schrader, Schulleiterin der Realschule in Heepen, hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Hospitalvereinigung vor: „Wir freuen uns sehr über die bevorstehende Zusammenarbeit mit der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen. Die Kooperation ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern, konkreten Praxisbezug zu erfahren und einen guten Einblick in die Arbeitswelt des Gesundheitswesens zu erlangen.“ Zudem könne man auch hier wichtige Kontakte knüpfen, um die eigene Berufsplanung genauer in den Fokus zu nehmen, so die Schulleiterin. „Wir wünschen uns eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die den regelmäßigen Austausch zwischen der Schule und dem Franziskushospital ermöglicht.
Besonders wichtig ist uns die regelmäßige Durchführung von Praktika, Besichtigungen und Hospitationen, die den Kontakt zur Praxis fördern.“
