IHK-Initiative stärkt Unternehmen beim praxisnahen Einsatz von KI

„Unsere Erfahrungen zeigen sehr deutlich: Das Interesse an KI ist groß, viele Unternehmen tun sich jedoch schwer mit dem ersten Schritt“, unterstreicht Daniel Beermann, Referent für Wirtschaftsförderung in der Zweigstelle Paderborn + Höxter der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK).
Zudem ist er Projektleiter von KI.Hochstift, der im Vorjahr von der IHK gegründeten Initiative, die Unternehmen dabei unterstützt, Künstliche Intelligenz praxisnah und strategisch zu erschließen. „Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsweisen, Prozesse und Geschäftsmodelle in rasantem Tempo. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen dabei vor der Herausforderung, Potenziale realistisch zu bewerten und den Einsatz von KI sinnvoll in ihre Strukturen zu integrieren. Genau hier setzt KI.Hochstift an“, erläutert Beermann.
Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr werde die Initiative auch 2026 fortgeführt und weiterentwickelt. Vordringliches Ziel sei es, Unternehmen Orientierung zu geben, Unsicherheiten abzubauen und konkrete nächste Schritte aufzuzeigen.
„Die größte Herausforderung ist nicht die Technologie selbst, sondern die Frage, wie KI sinnvoll, verantwortungsvoll und mit klarem Nutzen in den Unternehmensalltag integriert werden kann“, erläutert der IHK-Referent.
In der Initiative KI.Hochstift werden dafür verschiedene Formate gebündelt, die sich bereits im vergangenen Jahr bewährt hätten und gezielt aufeinander auf-bauten. „Die KI-Meetups bieten praxisnahe Einblicke, Best Practices sowie Im-pulse aus Wirtschaft und Wissenschaft. Und die KI-Sprechtage ergänzen dieses Angebot durch vertrauliche 1:1-Gespräche, in denen individuelle Fragestellungen konkret vertieft werden können“, geht Beermann auf zwei erfolgreiche Angebote ein. Sie richteten sich insbesondere an Geschäftsführungen, Inhaber sowie IT-Verantwortliche, die das Thema Künstliche Intelligenz strategisch und zugleich praxisnah erschließen wollen.
„Ein zentraler Mehrwert von KI.Hochstift liegt in der Qualität und Breite des regionalen Netzwerks“, sagt Beermann und erläutert: „Die Initiative werde gemein-sam mit starken Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft umgesetzt, darunter die Universität Paderborn und das Fraunhofer IEM, ergänzt durch weitere Akteure wie die FHDW, enpit und das Zukunftszentrum KI.NRW.“ Das sei nicht verwunderlich, denn KI sei kein Trend, sondern ein strukturelles Thema für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Der IHK-Fachmann: „Wer sich frühzeitig mit den richtigen Fragestellungen beschäftigt und realistisch vorgeht, schafft damit die Grundlage für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.“
Die nächste Veranstaltung von KI.Hochstift ist übrigens das virtuelle KI-Meetup am 24. Februar. Darüber hinaus starten in diesem Jahr erneut die KI-Sprechtage als niedrigschwelliges Angebot für Unternehmen aus dem Hochstift.
Nähere Informationen zu den aktuellen Angeboten finden interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter online unter www.ostwestfalen.ihk.de/KI.