„Kooperation IHK-Schule-Wirtschaft“: Sprick GmbH Bielefelder Papier- und Wellpappenwerke & Co. und Sekundarschule Gellershagen unterzeichnen Vereinbarung zur Zusammenarbeit

Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) haben die Sprick GmbH Bielefelder Papier- und Wellpappenwerke & Co. und die Sekundarschule Gellershagen am Mittwoch (11. Juni) eine Vereinbarung zur „Kooperation IHK-Schule–Wirtschaft“ unterzeichnet. Es ist die mittlerweile 276. Vereinbarung, die zwischen einer weiterführenden Schule und einem ausbildenden Betrieb in der Region geschlossen wurde.
Ute Horstkötter-Starke, IHK-Geschäftsführerin Berufliche Bildung, stellte während der Unterzeichnung im Unternehmen die Zielsetzung vor: „Mit diesem Projekt fördern wir die Zusammenarbeit weiterführender Schulen und ausbildender Unternehmen in Ostwestfalen, um eine stärkere Vernetzung der Partner zu erreichen. Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft sind ein Gewinn für alle Seiten: Durch die Partnerschaft erhalten Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt des Partnerunternehmens. Unternehmen andererseits können frühzeitig potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.“ Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichten Schülerinnen und Schülern, eine bessere Entscheidung über ihre berufliche Laufbahn zu treffen.
„Darüber hinaus wollen wir unsere IHK-Mitgliedsunternehmen dabei unterstützen, sich mit dem Schulalltag vertrauter zu machen und zudem Schulen die Wirtschaftswelt näherbringen“, erklärte Horstkötter-Starke. Nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels gebe es nach wie vor einen hohen Bedarf der Wirtschaft, Auszubildende einzustellen. „Deshalb vermitteln wir allen allgemeinbildenden Schulen in Ostwestfalen, die es wünschen, einen Kooperationspartner“, so die IHK-Geschäftsführerin. Mittlerweile nutzen viele Unternehmen – mit steigender Tendenz – Kooperationen mit Schulen als eine Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.
Dr. Stefan Sprick-Schütte, geschäftsführender Gesellschafter bei der Sprick GmbH Bielefelder Papier- und Wellpappenwerke & Co., hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Sekundarschule hervor: „Als Traditionsunternehmen mit Sitz in Bielefeld seit 1883 ist uns die Nachwuchsförderung ein echtes Anliegen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Gellershagen und danken der IHK Ostwestfalen für die Unterstützung dieser Partnerschaft. Gemeinsam möchten wir jungen Menschen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt geben, Begeisterung wecken und Orientierung für ihren beruflichen Weg bieten. Besonders wichtig ist uns dabei der persönliche Austausch und ein Miteinander auf Augenhöhe, um den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.“
Man setze auf regelmäßige Kooperation, praxisnahe Projekte und gegenseitiges Lernen, so Dr. Sprick-Schütte. Die Schülerinnen und Schüler von heute seien die Fachkräfte von morgen. „Es ist somit auch unsere unternehmerische Verantwortung, zukünftige Talente frühzeitig zu entdecken, zu fördern und für unsere Branche zu begeistern. Nur so können wir langfristig erfolgreich bleiben und den Herausforderungen des Arbeitsmarktes aktiv begegnen. Eine starke Partnerschaft zwischen Schule und Wirtschaft ist aus unserer Sicht ein zentraler Erfolgsfaktor.“
Auch Katharina Tweeboom, Schulleiterin der Sekundarschule Gellershagen, ist begeistert von der Kooperation: „Direkt der erste Kontakt mit der Firma Sprick hat uns tief beeindruckt, denn ein starkes Frauenteam ist zu einem ersten Beschnuppern zu uns gekommen. Gerade weibliche Rollenvorbilder fehlen noch manchmal und sind doch so wichtig.“ Insbesondere im Themenbereich Nachhaltigkeit habe man ein gemeinsames Thema gefunden, das sowohl der Schule als auch dem Unternehmen sehr wichtig ist. Die erste Begegnung mit Sprick im Rahmen eines schulinternen Ausbildungstags hat ebenfalls Eindruck hinterlassen: „Seit dem ersten Kennenlernen hat die Firma Sprick bereits sehr umfangreich an unserem Bewerbungstraining für die Schülerinnen und Schüler mitgewirkt, die von der Fachkompetenz sehr profitiert haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und auch schon auf die erste Betriebsbesichtigung.“