31.03.2022 | Corona-Pandemie

Corona-Arbeitsschutzstandard für Unternehmen

Abstand, Hygiene und Masken sind die wichtigsten Maßnahmen gegen eine Ausbreitung von COVID-19 am Arbeitsplatz. Die Grundregeln für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten sind in der bis zum 25. Mai 2022 verlängerten  SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung geregelt.  Empfehlungen der Berufsgenossenschaften zur SARS-CoV-2, die sich ebenfalls am Arbeitsschutzstandard des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) orientieren, werden zusätzlich für branchenspezifische Konkretisierungen empfohlen.  

Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Es besteht angesichts des beständigen Abklingens der Infektionszahlen und der zumeist milderen Krankheitsverläufe derzeit kein Anlass, die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung über den 25. Mai 2022 hinaus zu verlängern.
Relevante regionale und betriebliche Infektionsausbrüche sind jedoch immer möglich. Vor diesem Hintergrund sind Arbeitgeber entsprechend der Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes verpflichtet, ihre Gefährdungsbeurteilung stetig an das Infektionsgeschehen anzupassen und daraus abgeleitete Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu ergreifen.
Ausführliche Information dazu unter www.bams.de

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard

Die Handlungsempfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) geben weiterhin eine Hilfestellung in der Umsetzung der Maßnahmen für Infektionsschutz.

Infektionsschutzgesetz 

Mit Wirkung zum 20.3.2022 wurde das Infektionsschutzgesetz an die aktuelle Lage angepasst. Es sieht nur noch einen Basisschutz für besonders vulnerable Gruppen vor und weitergehende Ländermaßnahmen in “Hotspots” (Regionen mit bedrohlicher Infektionslage).

Arbeitsausfall bei positivem Schnelltest

Eine Entschädigung erfolgt entsprechend dem Infektionsschutzgesetz § 56. Die Antragstellung erfolgt online auf www.ifsg-online.de. In Brandenburg ist die zuständige Behörde für die Antragsbearbeitung das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV), weitere Informationen zum Antrag auf Verdienstausfall nach IfSG.
Seit 1. November 2021 erhält keine Entschädigung nach § 56 IfSG, wer die Möglichkeit einer Schutzimpfung gegen das Covid-19-Coronavirus nicht genutzt hat, sofern die Person als Kontaktperson gilt oder aus einem Hochrisikogebiet zurückkehrt. Ausführliche Informationen gibt es auf dieser Seite des Bundesgesundheitsministeriums.