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Nr. 7069572
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"Zustand der L 57 ist nicht mehr akzeptabel"

BEESTEN | Wird darüber gesprochen, wie wichtig eine gute Verkehrsinfrastruktur ist, dann geht es oft um Autobahnen und Bundesstraßen. „Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist aber gerade auch für Unternehmen im ländlichen Raum kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung“, betont Jannik Meese, Geschäftsführer der Wilhelm Meese Cargo GmbH. Er richtet den Fokus dabei auf die Landstraßen, und hier auf die Landesstraße 57 im südlichen Emsland.
„Die L 57 ist für viele Pendler, Unternehmen und den täglichen Wirtschaftsverkehr eine wichtige Verbindung. Der aktuelle Zustand der Strecke ist aus unserer Sicht bereits heute nicht mehr akzeptabel“, so Meese. Schlaglöcher, Risse und eine stark verschlissene Fahrbahn würden zunehmend die Verkehrssicherheit beeinträchtigen und Anwohner, Pendler sowie Unternehmen gleichermaßen belasten. Jannik Meese kritisiert insbesondere, dass notwendige Sanierungsmaßnahmen offenbar noch auf unbestimmte Zeit verschoben werden, obwohl sich der Zustand der Straße seit Jahren sichtbar verschlechtert: „Auch die laufende Unterhaltung und Instandsetzung der Strecke empfinden wir als unzureichend. Wenn weiterhin lediglich punktuell geflickt wird, dürfte sich die Situation bis zu einer grundlegenden Sanierung nochmals deutlich verschärfen.“
Die Instandhaltung der Verkehrswege gehört zur staatlichen Daseinsvorsorge, für die ausreichende Planungskapazitäten und finanzielle Mittel sicherzustellen sind. Beides muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Dies ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Denn die Verschiebung von Maßnahmen verursacht in der Zukunft regelmäßig noch wesentlich höhere Kosten. Deshalb fordert unsere IHK, die Haushaltsansätze für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur bei Bund, Ländern und Kommunen anzupassen.
Dr.Stefan Schomaker
Standortentwicklung, Innovation und Energie
Projektleiter Mobilität und Infrastruktur