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Stürenberg Fahrzeugbau feiert das 125-Jährige
Wer heute durch die Montagehalle der Stürenberg Fahrzeugbau GmbH im Ankumer Gewerbegebiet Walsumer Esch geht, spürt schnell: Hier treffen Erfahrung und moderne Fertigung aufeinander. In diesem Jahr feiert das Unternehmen aus Ankum das 125-jährige Bestehen.
ANKUM | Im Jubiläumsjahr 2026 zeigt der Blick zurück eines besonders deutlich: Wandel gehört zur DNA des Unternehmens. Bereits die Anfänge als Dorfschmiede im Jahr 1901, der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und die spätere Fokussierung auf den Fahrzeugbau forderten immer wieder unternehmerischen Mut. Heute zeigt sich dieser Mut vor allem im bewussten und langfristigen Gestalten der Nachfolge.
Geleitet wird das Unternehmen mit 33 Mitarbeitenden – davon zwei Auszubildende – gemeinsam von Dieter Feldmann und Tochter Stefanie, die seit 2019 im Unternehmen tätig ist. Ihre Zusammenarbeit prägt auch die strategische Ausrichtung: Dieter Feldmann bringt jahrzehntelange Erfahrung im Fahrzeugbau ein, während Stefanie Feldmann als Ingenieurin insbesondere die Endmontage sowie moderne Produktionsprozesse verantwortet. „Der Generationswechsel ist bei uns kein harter Schnitt“, beschreibt Dieter Feldmann, „sondern ein gemeinsamer Prozess, bei dem wir Verantwortung Schritt für Schritt übergeben bzw. übernehmen."
Fast jedes Fahrzeug ein Einzelstück“: Geschäftsführer Dieter Feldmann und Tochter Stefanie Feldmann. Die Ingenieurin ist seit 2019 im Unternehmen tätig und übernimmt Schritt für Schritt die Nachfolge.
Die enge Abstimmung ist gerade in einem sich stark wandelnden Umfeld von großem Vorteil. „Kunden erwarten heute hoch spezialisierte und individuelle Lösungen, gleichzeitig steigen Qualitätsanforderungen, Dokumentationspflichten und der wirtschaftliche Druck. Standardisierung ist kaum möglich“, sagt Stefanie Feldmann. Daher sei – vom Kipper bis zum Kran – fast jedes Fahrzeug ein Einzelstück. „Die Herausforderung liegt darin, Kundensonderwünsche präzise umzusetzen und trotzdem effizient zu bleiben“, ergänzt Dieter Feldmann. Ein zentraler Baustein, sagt der Geschäftsführer, sei der Umzug an den neuen Standort im Jahr 2020 gewesen. Mit Investitionen in Millionenhöhe wurden Fertigungsabläufe gebündelt, Wege verkürzt und Qualitätsprozesse durchgängig dokumentierbar gemacht. Die neue Produktionsstätte bietet seither nicht nur Platz für moderne Technik, sondern auch für weiteres Wachstum. Gerade dies sei ein wichtiger Faktor angesichts steigender Nachfrage.
Die Firma Stürenberg Fahrzeugbau GmbH im Ankumer Gewerbegebiet Walsumer Esch.
Kontakt
Christian Weßling
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik, International
Projektleiter Wirtschaftspolitik und -statistik